Bild: Der Buddha vom Alexanderplatz - Theater im Palais
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Information zur Veranstaltung

"Na, nu erzähl´n Se mal, Ihnen wird viel wohler sein, wenn Se sich ausjesprochen haben." So begann die unumstrittene Nummer 1 der Kriminalkommissare in den 20er und 30er Jahren in Berlin seine Verhöre und die Lösung seiner Fälle: Ernst Gennat, genannt der Dicke oder der Buddha vom Alexanderplatz. Ein Original, dem Essen und Kombinieren gleichermaßen Genuss bereitete. Seine Ermittlungsmethoden waren völlig neu. Er feilte an einer bis dahin nicht erreichten technischen Genauigkeit bei der Tatortbegehung. Sein "Mordauto", eine große schwarze Limousine mit allen nötigen Geräten, Chemikalien, Behältnissen zur Spurensicherung, war so legendär in Berlin wie er selbst.

Interessierte kamen aus aller Welt, und er teilte seine Erfahrungen kollegial. Zum Erfahrungsaustausch kam Charles Chaplin aus den USA. Der Filmemacher Fritz Lang recherchierte für seinen Film "M - Eine Stadt sucht ihren Mörder" und Gennat diente der Figur des von den Ganoven hochgeschätzten Kommissars als Vorbild. Seine Person wurde die Hauptfigur der ersten Krimis des Journalisten Hans G. Bentz. Heute führt der Autor Volker Kutscher mit seinen Krimis über die Mordkommission Berlin die Bestseller-Listen an, die unter dem Titel "Berlin Babylon" von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henki Hanloetgten verfilmt wurden.