Der Freischütz - Anhaltisches Theater Dessau
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Information zur Veranstaltung

Romantische Oper in drei Akten

Musik von Carl Maria von Weber, Libretto von Johann Friedrich Kind

Um die Hand seiner geliebten Agathe zu bekommen, muss der Jägerbursche Max ­einer Tradition gehorchen und mit einem Probeschuss beweisen, dass er zum Förster taugt. Max ist ein treffsicherer Schütze, doch die bevorstehende Prüfung macht ihn unsicher. Er nimmt das Angebot Kaspars, des anderen Jägerburschen, an und folgt ihm um Mitternacht in die gefürchtete Wolfsschlucht. Hier soll mit dämonischer Hilfe magische Munition gegossen werden, die immer trifft. Agathe merkt, dass etwas mit Max vor sich geht und bekommt beunruhigende Träume. Und tatsächlich bahnt sich eine Katastrophe an: Max’ vermeintlicher Freund Kaspar ist kein Wohltäter, denn er weiß, dass die siebte der »Freikugeln« ein ganz eigenes Ziel findet – sie wird vom Teufel selbst gelenkt. Der Freischütz ist nicht zufällig der Inbegriff der deutschen romantischen Oper. Ein von kühnen Jägern durchstreifter, dichter Wald und wilde Schluchten sind die Szenerie einer Geschichte über die von dunklen Mächten bedrohte Liebe. Max, Agathe und den düsteren Kaspar verbindet etwas: die Suche nach einem Ausweg aus einer Welt, die ihnen starre Regeln aufbürdet. Während Kaspar vor dem Druck der Gemeinschaft in die Magie flüchtet, fügen sich Max und Agathe am Ende den ihnen zugedachten Rollen. Aus dem 1810 erschienenen Gespensterbuch von Johann August Apel nahm Friedrich Kind die Idee für sein Opernbuch. Und Carl Maria von Weber gelang mit seiner drängend-dramatischen, sehnsüchtig schwelgenden oder volksliedhaft ohrwurmenden Vertonung 1821 in Berlin ein Sensationserfolg, so dass er an seinen Textdichter schreiben konnte: »Der Freyschütze hat ins Schwarze getroffen!«