Bild: Hagen Möckel
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Information zur Veranstaltung

"Hab'n se was mit Kunst am Hut?"


Das ist nicht nur der Titel dieses neuen Programms sondern auch ein Zeile aus einem Gedicht von Robert Gernhardt.

Robert Gernhardt (1937 – 2006) war ein wunderbarer Zeichner, Maler, Satiriker, Essayist, Otto-Film-Drehbuchautor, Mitbegründer des Satiremagazins „Titanic“ und Wortspieler, Nonsens-, Gebrauchs- und Hochkunstlyriker, einer der wichtigsten zeitgenössi-schen Dichter der deutschen Sprache – aber in jedem Falle einer der lustigsten. Und was viel wichtiger ist, einer den man auf Anhieb verstand. „Die große Menge wird mich nie begreifen, diese Pfeifen“, sagt Gernhardt selbst. Aber damit hatte er Unrecht. Mag sein, er ist nicht so bekannt wie Heinz Erhardt, aber auf jeden Fall genauso „massenkompatibel“. Wenn auch ein wenig feiner.

Als Wortspieler und Sprachverdreher macht er sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Und so hat der Schauspieler Hagen Möckel aus Robert Gernhardts Buch „Wörtersee“ ein paar lyrische „Glanzlichter“ herausgezupft und unter der Regie von Erhard Preuk, ein Programm entstanden, welches das Publikum in Robert Gernhardts Kunstkosmos entführt und jede Menge Höhen und Tiefen, scharfkantige Kunst und blanken Unsinn, Quatsch, Komik, Tragik und Rhythmus enthält. Begleitet wird Hagen Möckel dabei von der Klarinettistin Alexandra Hentschel. Mit diesem Programm soll an einen besonderen Dichter erinnert werden, der viel zu früh im Jahre 2006, während der Fußball-WM in Deutschland, vom Krebs besiegt wurde und dessen letzte Worte waren: „Jetzt werde ich gar nicht mitkriegen wer Weltmeister wird.“