Der Vetter aus Dingsda  - Operette von Eduard Künneke
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Information zur Veranstaltung

Der Vetter aus Dingsda  - Operette von Eduard Künneke


Der "Vetter aus Dingsda" von Eduard Künneke, uraufgeführt 1921 in Berlin, zählt mit seinen lyrischen Liedern, temperamentvollen Ensembles und humorvollen Tanzweisen zu den großen Erfolgsoperetten der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts.

Die reiche Erbin Julia wird als Heiratskandidatin umschwärmt, da jeder ihrer mehr oder weniger Verwandten von ihrem Geldsegen profitieren möchte. Aber weder der ihr unbekannte August Kuhbrot noch der ihr bekannte Egon von Wildenhagen scheinen für sie als Gatten in Frage zu kommen, denn Julia wartet auf ihren Traummann Roderich, dem sie einst Treue geschworen hat, als er sie vor vielen Jahren Richtung "Dingsda" in den indischen Kolonien verließ.

Und nun kommt dieser Roderich tatsächlich nach Hause zurück – und das sogar in doppelter Weise: Zum einen gibt sich August als Roderich aus, um bei Julia eine Chance zu haben. Zum anderen erscheint der echte Roderich und bemüht sich aber – statt um Julia – um ihre Freundin Hannchen … Nur gut, dass der falsche Roderich noch nicht allzu weit fort ist, damit zum Schluss beide Frauen glücklich werden können.

Eine Operette mit vielen bekannten Ohrwürmern: "Onkel und Tante, ja das sind Verwandte, die fallen einem Mädchen auf´s Gemüt", schimpft Hannchen zum Beispiel, der Valse Boston "Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront" soll Julias Küsse nach Indien tragen und August erfindet für sich verschiedene Gesichter mit dem Lied "Ich bin nur ein armer Wandergesell´ ..."