Der kaukasische Kreidekreis - Schauspiel von Bertolt Brecht Tickets - Emden, Neues Theater

Event-Datum
Mittwoch, den 28. Februar 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Theaterstraße 5,
26721 Emden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Kulturevents Emden (Kontakt)

Die Ermäßigungsberechtigung ist beim Einlass auf Verlangen vorzuzeigen.

Schüler, Studierende, Auszubildende, Wehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende, Inhaber des Emder Freizeitpasses sowie Schwerbehinderte Menschen ab einem Grad der Behinderung von 70 % erhalten eine Ermäßigung auf den Einzelkartenpreis.

Schwerbehinderte Menschen, die auf eine Begleitperson angewiesen sind und dies im Ausweis mit einem „B“ vermerkt nachweisen, erhalten ausschließlich im Büro von Kulturevents Emden, Alter Markt 2a, 26721 Emden, oder telefonisch unter 04921 87-12 66 für die Begleitperson eine...(Mehr Info)
Ticketpreise
von 19,00 EUR bis 24,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Der kaukasische Kreidekreis - Euro-Studio Landgraf
Erzählt wird die Geschichte der Magd Grusche, die in Kriegswirren das Kind der korrupten Gouverneursgattin in aufopfernder Weise rettet und erst nach vielen Abenteuern und einem Prozess, den der schalkhafte Richter Azdak (Peter Bause) entscheidet, als ihr ‚eigenes’ in die Arme schließen kann.
Ausschlaggebend ist hier die von Azdak anberaumte sogenannte ‚Kreidekreis-Probe’, mit deren Hilfe der gewitzte Armeleuterichter die wahre Mutter ausmacht:
Er stellt den kleinen Jungen in einen Kreidekreis und weist Grusche und die Gouverneursgattin an, das Kind gleichzeitig mit aller Macht am Arm zu sich aus dem Kreis zu ziehen. Als Grusche zweimal loslässt, um den Kleinen nicht zu verletzen, erkennt Azdak, dass der Magd – im Gegensatz zur leiblichen Mutter – das Kindeswohl wichtiger ist als der Besitz und spricht ihr das Kind zu.

Das Motiv der Mutterprobe findet sich bereits in einem biblischen Urteil Salomos (1. Buch der Könige). Direktes Vorbild für Brechts Geschichte ist der Kreidekreisstoff von Li Hsing-tao aus dem 13. Jahrhundert, der in der Übersetzung von Klabund (1925) sehr erfolgreich war.

Diese Produktion erhielt 1997 den 1. INTHEGA-Preis.
Unter der Regie von Peter Bause, der auch den Azdak sowie den Erzähler verkörpert, spielen Jennifer Lorenz, Martin Krah, Hellena Büttner, Thomas Martin, Michael Mienert, Henning Karge, Barbara Krabbe, Daniel Heck, Olaf Paschner, Hermann Höcker und Simon Pawlowsky. Insgesamt sind zwölf Schauspieler und ein Kind in ca. 70 Rollen zu sehen. Die wunderbar typgenauen und ausdrucksvollen Masken wurden von Heidemarie Furmanek entworfen, die Ausstattung schuf Horst Vogelgesang.
Für die Interpretation der Originalmusik von Paul Dessau sorgt der Akkordeonspieler Clemens Bernhard Winter.

Bildnachweis: Bernd Böhner
Bild: Neues Theater Emden

Mittlerweile ist es vier Jahrzehnte her, dass sich die Türen des Neuen Theaters für den Spielbetrieb öffneten. Seitdem ist das Theater zu einer kulturellen Drehscheibe geworden. Opern, Operetten, Schauspiele, Konzerte, Sonderveranstaltungen u.v.m. werden seither auf "den Brettern, die die Welt bedeuten", aufgeführt. Ein Abonnentenstamm von fast 2500 Theaterinteressierten identifiziert sich mit diesem Haus. Auch die örtlichen Kulturvereine (Plattdeutsche Bühnen, Chöre, Ballettschulen usw.) nutzen das Haus kräftig für ihre Produktionen, und somit ist das Neue Theater eine Kulturstätte für alle.
 
Mit den vielen sehenswerten Veranstaltungen des städtischen Kulturprogramms ist das Theater auch ein kultureller Anziehungspunkt für die Region geworden. Der große Zuspruch aus dem Umland bestätigt dies immer wieder. Über 3600 Veranstaltungen in den letzten 36 Jahren wurden von weit über einer Million Zuschauern erlebt. (Foto: theatergruppe-borssum.de) (Text: Emden.de)

Neues Theater, Emden