Des Teufels General Tickets - Kehl, Stadthalle Kehl - Großer Saal

Event-Datum
Dienstag, den 23. Januar 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Großherzog-Friedrich-Straße 19,
77694 Kehl
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Stadt Kehl - Kulturbüro (Kontakt)

Behindertengerechte Toilette vorhanden. Für Rollstuhlfahrer und je eine Begleitperson sind in Reihe 2, Platz 1 und 2, in Reihe 5, Platz 1, 29 und 30 sowie in Reihe 6, Platz 1,2, 29 und 30 reserviert. Sie können vorort bei der Tourist-Info Kehl Tel. 07851-88 1555 gegen Vorlage des Behindertenausweises gebucht werden.
Kehler Sozialpassinhaber und Schwerbehinderte mit einer Einstufung >80% erhalten 50% Ermäßigung. Sie können in der Tourist-Information Kehl nur gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises direkt buchen. Der Ausweis ist beim Einlass unaufgefordert vorzulegen.
Ticketpreise
von 10,35 EUR bis 22,45 EUR und Ermäßigungen
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Des Teufels General

Bild: Des Teufels General
Schauspiel von Carl Zuckmayer
Euro-Studio Landgraf - Regie: Klaus Kusenberg
Mit Gerd Silberbauer, Thorsten Nindel, Annette Kreft und anderen


Mit Einführungsvortrag um 19 Uhr - Schulklassen bitte mit Voranmeldung

Weit über 3000 Aufführungen erlebte Zuckmayers Stück in den ersten Nachkriegsjahren allein im deutschsprachigen Raum. Dieser General Harras, der sich seiner Fliegerleidenschaft wegen mit den Nazis einlässt, war eine Paraderolle für Charakterdarsteller wie Curd Jürgens, Gustav Knuth und viele andere.
Zuckmayer benutzt ein Motiv, das es zu allen Zeiten in allen Kulturen gab und gibt: Den Pakt mit dem Teufel. Wer sich mit ihm einlässt, darf ihn hassen, ihn schmähen, ihn verspotten. Doch es hilft nichts. Am Ende bezahlt man mit der Seele. Harras hat mit Hitler paktiert. Er erkennt seinen Fehler - und bezahlt. In der Schlussszene unterwirft er sich einem Gottesurteil: Er steigt bewusst in ein von der Widerstandsbewegung sabotiertes Flugzeug. Damals, 1948, zeigte das als einzig konsequente Lösung des Teufelspaktes Wirkung. Den Regisseuren der 1960er und 1970er war dies zuwenig Distanz vom NS-Regime. Sie inszenierten Zuckmayer kaum noch. Und nun dieses Comeback! Vielleicht hat es damit zu tun, dass es dem Autor nicht darum geht, über Mitläufertum zu diskutieren. Er stellt tiefere Fragen: Vor allem die nach persönlicher Integrität. Die Presse spricht von ,,großem Theater", von einer stimmigen Inszenierung mit herausragenden Kritiken für Gerd Silberbauer.

Vorverkauf der Einzelkarten ab 1. September 2017
Abos verfügbar ab sofort!

Stadthalle Kehl - Großer Saal, Kehl