Desirée Nick "Die letzte lebene Diseuse - Blandine Reloaded" Tickets - Radolfzell, Milchwerk - Tagungs- und Kulturzentrum

Event-Datum
Donnerstag, den 15. März 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Werner-Messmer-Straße 14,
78315 Radolfzell
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Stadtverwaltung Radolfzell / Kulturbüro (Kontakt)

Ermäßigung: Schüler, Studenten und Schwerbehinderte
Bitte halten Sie am Abend beim Einlass den Schüler-, Studenten- oder Schwerbehindertenausweis bereit.
Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen wenden sich bitte an die Tourismus und Stadtmarketing Radolfzell GmbH unter der Tel. 07732 81 500.
Ticketpreise
von 19,00 EUR bis 27,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Désirée Nick
Blandine Ebinger, Ehefrau und Muse Friedrich Hollaenders und Stimme der vom Elend gezeichneten Weimarer Republik, konnte so viel mehr als singen: Mit Krächzen, Gurren, Flöten, Fiepen und Kreischen wurde sie der erste Popstar der Cabaret- und Chansonszene Berlins. Ihr folgten Lotte Lenya, Ada Hecht, Gisela May, die Dietrich und all die anderen legendären Berliner Diseusen; eine urberliner Spezies, fähig, eine ganze Oper in ein einziges Lied zu pressen. Welch tapfere, neuzeitliche Berlinerin wird diese illustre Gattung der Diseusen, fast schon weggebissen von fanatischen Chansonetten, vorm Aussterben retten?
Natürlich La Nick – die letzte Lebende ihrer Art. Zwischen Glamour und Groteske quiekt, lispelt, gurrt und murrt keine wie sie – Hollaender hätte einen Purzelbaum geschlagen!
Ein Hoch auf Désirée Nicks unverwüstliche Kehle – mit der sie diesmal zur Wiederbelebung einer legendären Spezies einlädt: als Blandine Reloaded!

Sie waren Ikonen ihrer Zeit, begehrte Frauen mit Stil und einer umwerfenden Ausstrahlung. Die Diseusen der goldenen zwanziger Jahre in Berlin. Dann gerieten sie in Vergessenheit. Nun, fast 100 Jahre später, haucht Désirée Nick diesem glamourösen ‘Beruf‘, wie sie es nennt, wieder Leben ein. „Ich bin eine schillernde Frau, die von jeder dieser großen Diseusen etwas hat. Es steckt zum Beispiel ein Hauch Grete Weiser in mir, ein Hauch Edith Hancke, ein Hauch Blandine Ebinger und ein Hauch Marlene Dietrich. Ich bin facettenreich und vereine sie alle zugleich.“ Diseuse sei eine große Spezialbegabung, sagt Désirée Nick, die man ohne ein Original zu sei, auch nicht leben könne. Ein urspezifisches Berliner Genre, das in Vergessenheit geraten ist. Dem hat sich Désirée Nick nun ganz verschrieben und kehrt damit zu den Anfängen ihrer Karriere zurück. „Ich hab so angefangen. Ich bin über das Singen zum Schauspiel gekommen. Wie man mich heute in der Öffentlichkeit wahrnimmt, entspricht nur zu fünf Prozent meiner Persönlichkeit. Als Diseuse kann ich all das zeigen, was in mir steckt, was ich kann und wer ich bin.

Milchwerk - Tagungs- und Kulturzentrum, Radolfzell