Deutschland im Spannungsfeld der Geostrategie - NATO-Osterweiterung und der von den USA unterstützte Putsch in der Ukraine 2014 Tickets - Fulda, Kongress- und Kulturzentrum Fulda

Event-Datum
Montag, den 28. Januar 2019
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Esperantoplatz,
36037 Fulda
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: SIPER Swiss Institute for Peace and Energy Research AG (Kontakt)

Ticketpreise
ab 25,00 EUR
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Bild: Daniele Ganser
«Ist Putin gefährlich?», fragte ein Journalist vom Zeit-Magazin alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt im November 2015. «Nein, für den Frieden der Welt geht von Russland heute viel weniger Gefahr aus als etwa von Amerika», antwortete Schmidt. «Das können Sie ruhig so drucken.»

Inzwischen sind mehr als 10 Jahre vergangen. Russland wird in Deutschland zumindest in den Massenmedien erneut als Gefahr dargestellt. Dies vor allem, seit sich am 20. Februar 2014 in der Ukraine ein Putsch ereignet hat. Daraufhin stimmte die Bevölkerung der Krim am 16. März 2014 für den Austritt aus der Ukraine und den Anschluss an Russland. Schon am 18. März 2014 unterzeichnete Putin mit Vertretern der Krim den Vertrag zur Sezession. Seither gehört die Krim zu Russland.

Doch wer steckt überhaupt hinter dem Putsch vom 20. Februar? Der Vortrag legt dar, dass die USA entscheidend zum Sturz der Regierung in Kiew beigetragen haben, um das Land in die NATO zu integrieren. «Es war ein vom Westen gesponserter Putsch, es gibt kaum Zweifel daran», so der frühere CIA-Analytiker Ray McGovern.

Doch in den Massenmedien in Deutschland wurde die Krise in der Ukraine völlig falsch dargestellt: Man schob die Schuld einfach Putin in die Schuhe. Damit wurde die Freundschaft zwischen Deutschland und Russland belastet. «Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im grossen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters», kritisierte der erfahrene und leider verstorbenen Journalist Peter Scholl-Latour. «Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.»
Bild: Esperantohalle Fulda

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