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Information zur Veranstaltung

Die 14 Berliner Flötisten

„Die 14 Berliner Flötisten“ gehören zu den außergewöhnlichsten Ensembles des Klassik-Musiklebens. Seit seiner Gründung im November 1996 hat es zahlreiche Konzerte im ganzen Land gespielt, so etwa in der Berliner und Kölner Philharmonie, beim Beethovenfest Bonn, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Kissinger Sommer und beim Schleswig-Holstein Musikfestival.
Andreas Blau, Soloflötist der Berliner Philharmoniker, hatte nach dem Fall der Berliner Mauer die Idee, mit Flötisten aus Ost und West gemeinsam zu musizieren und dabei ein absolut neuartiges Ensemble auszuprobieren: Die im Orchester üblichen Flöten, wie Piccoloflöten, „normale“ große Flöten oder Alt- und Bassflöten wurden durch die tiefen Bassinstrumente ergänzt – so entstand die Möglichkeit, ganz überraschende und neue Klangfarben zu erzeugen und sinfonische Werke in all ihrer Komplexität aufzuführen. Andreas Blau lud dafür einige Kollegen aus verschiedenen Berliner Orchestern ein, und schon die ersten Proben zeigten, dass das Zusammenspiel trotz der Herkunft aus den verschiedenen Flötenschulen Deutschlands wunderbar funktionierte.
Das Ensemble arbeitet demokratisch, und die Interpretationen werden gemeinsam entwickelt. Original-Literatur ist für 14 Flötisten Mangelware; insofern konzentriert man sich auf teilweise eigene Bearbeitungen von Werken aller Stile und Epochen; darüber hinaus haben etliche zeitgenössische Komponisten neue Originalwerke für das Ensemble geschrieben.