Die Fremde von Ansbach - Uraufführung Tickets - Ansbach, Großes Haus Theater Ansbach

Event-Datum
Freitag, den 05. April 2019
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Promenade 29,
91522 Ansbach
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Theater Ansbach - Kultur am Schloss eG (Kontakt)

Mit Nachweis beim Einlass: Arbeitslose, Bufdis, Hartz IV-Empfänger, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte ab 70 % GdB mit B Begleitperson frei, Gruppenpreise ab 10 Personen auf Anfrage unter 0981/970400, Mehrfachermäßigungen ausgeschlossen.
Ticketpreise
von 13,00 EUR bis 24,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Die Fremde von Ansbach - Theater Ansbach
Oswald Loewitt wird 1932 mit der Aufgabe betraut, die Rechtsaltertümer der Stadt Ansbach zu sammeln und herauszugeben. Für seine Recherchen quartiert Loewitt sich bei Leonard Büttgemeister ein. Dieser hatte Jahre
zuvor auf tragische Weise seine Familie verloren. Seine Frau, die wissbegierige
Tüftlerin Ernestine, begeisterte sich besonders für Naturwissenschaften.
Durch die gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit war ihr nicht erlaubt, zu studieren. Stattdessen gab sie ihre Leidenschaft an ihre Tochter Agathe weiter. Als diese jedoch bei einem tragischen Unfall starb, widmete sich Ernestine in
ihrem Schmerz ganz dem Bau einer Zeitmaschine, die sie wieder mit ihrer Tochter vereinen sollte. Doch eines Tages sind Ernestine und das Gerät unter
ungeklärten Umständen verschwunden. Oswald Loewitt ist von dieser
Geschichte fasziniert. Bei seiner Arbeit im Gerichtsgebäude von Ansbach stößt er auf einen zugemauerten Gebäudetrakt. Dort findet er ein Manuskript. Es enthält die Geschichte über das weitere Schicksal von Ernestine. Ihre
Zeitreise ist geglückt und hat sie ins Ansbach des Dreißigjährigen Krieges geführt. Die spannende Erzählung von Oswald Levett erschien 1933. Der Wiener, der seinen jüdischen Namen Loewitt abgewandelt hatte und zum
Katholizismus konvertiert war, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, wurde 1942 im deutschen Vernichtungslager Maly Trostinez ermordet.
„Das Geheimnis ist der Liebling der Geschichte.“
Oswald Levett Verirrt in den Zeiten