Bild: Die Judenbank - Theaterhaus Stuttgart
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Information zur Veranstaltung

„Den leisesten und überzeugendsten Text zum Thema Nationalsozialismus hat Reinhold Massag geschrieben: ein anrührendes, fein gearbeitetes Einpersonenstück.“ Süddeutsche Zeitung

Ottersdorf 1935: Stellen Sie sich eine Bank vor. Eine Lieblingsbank am Bahnhof. Von dieser Bank hat man die beste Aussicht. Auf so einer Bank sitzt Tag für Tag ein gewisser Dominikus Schmeinta. Die Bank ist sein ein und alles, weil er als Bub Lokomotivführer werden wollte. Doch eines Tages verändert sich für ihn die Welt. Auf der Bank steht plötzlich: Nur für Juden. Aber Dominikus Schmeinta ist kein Jude, sondern ein ehemaliger Bauer und seit Geburt ansässig in Ottersdorf. Dominikus beschließt, um seine Bank zu kämpfen. Aber: „Das Schild bleibt! Heil Hitler!“ Die Geschichte nimmt ihren Lauf....

Ein ganzes Dorf und seine Repräsentanten lässt Dominikus in seiner Phantasie lebendig werden - den Nazibürgermeister, seine katholische Frau und beider Sohn, eine Geliebte, seinen besten Freund und einen Besuch vom Reichssicherheitshauptamt. Eine Tragikkomödie über Macht und Ohnmacht, Recht und Unrecht und die Treue zu sich selbst.

„Reinhold Massag hat ein kleines, aber sehr starkes Stück geschrieben, das den Naziwahn ad absurdum treibt und dabei doch nah am Schicksal der Menschen bleibt. Ernst Konarek ist die Idealbesetzung für diesen Dominikus, den sein Antrag auf Sitzgewohnheitsrecht teuer zu stehen kommt.“ Stuttgarter Zeitung 10.10.2009