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Bild: Die Subvention oder in welche Richtung schaut die Mona Lisa - Theater aus dem KulturkammergutBild: Die Subvention oder in welche Richtung schaut die Mona Lisa - Theater aus dem Kulturkammergut
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Information zur Veranstaltung

Theaterdirektor Turri versteht sich mehr auf das Rekrutieren von Subventionen, als auf deren widmungsgemäße Verwendung. Die Zeit zwischen dem Erhalt des Geldes bis zu der damit verbundenen Pflicht, binnen zwei Jahren das Stück eines "förderungswürdigen Autors" zur Uraufführung zu bringen, vergeht nur allzuschnell. Einen Tag vor Ende der Aufführungsfrist begibt sich die gestrenge Ministerialrätin vor Ort ins Theater, um höchstamtlich den Verlauf der Vorbereitungen zu kontrollieren, was freilich eine Reihe delikater Verwicklungen mit sich bringt, denn Turri hat nicht nur alles Geld für seine Liebesaffären verwendet, sondern er hat auf die Uraufführung überhaupt vergessen. Ob es ihm gelingt, inner¬halb eines Tages ein Stück zur Aufführung zu bringen und ob sich seine Geliebte darin wieder einmal bis auf den letzten Faden ausziehen muss, ist ein gnadenloses Lustspiel feinsten rosendorferschen Sprachwitzes. ,Die Subvention' gibt nicht nur tiefe Einblicke in die heutigen Theaterverhältnisse, sondern nimmt mit auf eine Reise durch die .Menschliche Komödie', in der man nicht nur über die anderen, sondern auch über sich selbst lachen kann. Fast ein wenig Nabelschau.

Er war ein dichtender Richter. In München und in Naumburg an der Saale übte er den ordentlichen, bürger-lichen Beruf des Juristen, genauer gesagt des Amtsrichters aus. Nebenher schrieb er unzählige Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Opernlibretti, Filmskripte, Kirchen- und Reiseführer, sogar Fachbücher über Kultur und Geschichte. Geboren wurde Herbert Rosendorfer in Griez/Bozen am 19. Februar 1934. Nach langer Krankheit ist der von einer großen Fangemeinde verehrte Erfolgsautor am 20. September 2012 im Alter von 78 Jahren in Bozen gestorben.