Die Universitätsnervenklinik Frankfurt in der Dezentralen „Euthanasie“ Tickets - Frankfurt am Main, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychoth

Event-Datum
Dienstag, den 15. Mai 2018
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Heinrich-Hoffmann-Straße 10,
60528 Frankfurt am Main
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Haus am Dom (Kontakt)

Ermäßigte Preise gelten für Schüler/innen, Auszubildende, Studierende (bis 30. Lebensjahr), Arbeitslose, Schwerbehinderte, Empfänger/innen von Sozialhilfe, Rentner/innen, Senioren (ab 65. Lebensjahr) sowie Inhaber/innen von Ehrenamtscard oder Frankfurtpass. Die Gewährung der Vergünstigung bedarf des Nachweises.
Eintritt bei Abendveranstaltungen für Kulturpass-Inhaber beträgt 1 € (Karten gibt es nur im Haus am Dom)
Ticketpreise
ab 0,00 EUR
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Die Universitätsnervenklinik Frankfurt in der Dezentralen „Euthanasie“

Bild: Die Universitätsnervenklinik Frankfurt in der Dezentralen „Euthanasie“
Vortrag von Dr. Moritz Verdenhalven, Universitätsklinikum Frankfurt, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Die Veranstaltung widmet sich der Rolle der Universitätsnervenklinik im Kontext der sogenannten Dezentralen »Euthanasie« zwischen 1942 und 1945. Wie viel Patienten und Patientinnen wurden insbesondere 1943/44 von der Universitätsnervenklinik in die Anstalten des Bezirksverbands Hessen-Nassau nach Eichberg und Weilmünster, und häufig von dort nach Hadamar, verlegt? Nach welchen Verlegungskriterien? Ein sehr hoher Prozentsatz der Verlegten starb in den genannten Anstalten innerhalb kurzer Zeit. Welchen Wissensstand hatten die Verantwortlichen in Frankfurt über die Zustände dort? Zur Disposition steht auch die historische Einordnung des damaligen Leiters der Universitätsnervenklinik, Karl Kleist, der heute einen guten Ruf genießt. Diese Veranstaltung ist mehr noch wie andere, als Auftakt und Ansporn zu weiterer Forschung zu verstehen.

Adresse:
Universitätsklinikum Frankfurt
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Heinrich-Hoffmann-Straße 10, Hörsaal

Eintritt frei


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Teil des Programms zur Ausstellung erfasst, verfolgt, vernichtet.
10. April -17. Mai 2018
Zollamtssaal

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den ideologischen und institutionellen Voraussetzungen der Morde an kranken und behinderten Menschen während des Nationalsozialismus. Sie rekonstruiert die Formen der Ausgrenzung, die Praxis der Zwangssterilisation ab 1934 und die NS-„Euthanasie“ selbst.
Exemplarisch werden Opfer vorgestellt und ihre Geschichten erzählt. Parallel wird die Organisation der Tat, das Engagement der Täter und Tatbeteiligten untersucht. Teil der Ausstellung ist auch die Auseinandersetzung mit dem Geschehen nach 1945.
DK

Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychoth, Frankfurt am Main