Die große Kempinsky Abschieds-Revue - Premiere Tickets - Nürnberg, Theater rote Bühne

Event-Datum
Samstag, den 09. Februar 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Vordere Cramergasse 11,
90478 Nürnberg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Rote Bühne (Kontakt)

Ermäßigung gültig für Schüler, Studenten, Azubis und Schwerbehinderte.
Ticketpreise
ab 31,80 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Die große Kempinsky Abschieds-Revue - Theater rote Bühne
Mit dieser bunten Revue voll Musik,Tanz, Kabarett und Komik des Kempinsky Kellerkabarett Theaters sehen die Zuschauer erstmals (und einmalig) die komplette Show aus dem gefeierten Jubiläumsstück „Die Blechtänzerin“. Frei nach dem Motto: „Jubel, Trubel, Heiterkeit. Wir lassen uns nicht unterkriegen - es lebe die Freiheit der Kunst!“.

Julia Kempinsky, die Prinzipalin eines kleinen Nürnberger Kellertheaters im Jahre 1933, versucht trotz der Drohungen der Nationalsozialisten weiterhin freches politisches Kabarett und moderne Jazzmusik mit frivolen (fast-) Nackttänzen zu zeigen. Schließlich sind in den Schallplattengeschäften fast täglich Neuerscheinungen aus Amerika zu erwerben und die Grammophone in den Familien laufen heiß. Die Stücke von George Gershwin, Duke Ellington und Benny Goodman, die sogenannte Neger- und Judenmusik, erfreuen sich auch beim deutschen Volk und insbesondere der Jugend großer Beliebtheit. Dazu passt der wilde Charleston, den Josephine Baker bereits 1925 nach Europa gebracht hat und der Steptanz, wie ihn ein breites Kinopublikum aus den Filmen mit Fred Astaire und Ginger Rogers kennt. Davon profitiert das plüschige Etablissement mit seinen beiden jungen, talentierten Tänzerinnen und Sängerinnen Maria Kempinsky und Rebekka Stern. Während Madame Kempinsky mit Charme, nicht minder gekonnten Tanzeinlagen und allerlei Überraschungen für humoristische Höhepunkte sorgt, zieht Bertold Birnbaum, der freche Conférencier, mit scharfer Zunge und wortgewaltig nicht nur über die Nazis her.

Eine unterhaltsame Show aus der Zeit des Umbruchs, von der künstlerischen Freiheit der Weimarer Republik hin zum Kunstverständnis der Nationalsozialisten.


Frech, frivol, derb, nackte Tatsachen. Historisch und zugleich aktuell.