Doppelticket: Con Grazia (Arena 19 Uhr)+Humanoptère (fabrik/20.30) Tickets - Potsdam, Waschhaus Arena

Event-Datum
Samstag, den 09. Juni 2018
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Schiffbauergasse 6,
14467 Potsdam
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: fabrik Potsdam (Kontakt)

- Der ermäßigte Tarif gilt für Direktstudenten, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Auszubildende, Bufdis, FSJ/FÖJlerInnen und Menschen mit Schwerbehinderung sowie ihre Begleitperson. VOR DEM EINLASS BITTEN WIR UM VALIDIERUNG DER ERMÄSSIGUNG AN DER ABENDKASSE.
- tanzcard: für Besitzer der tanzcard (Bestellung unter www.tanzraumberlin.de)
- ViP-Abonnenten: für Besitzer eines Jahres-Abo der ViP (Verkehrsbetrieb Potsdam)
- Personen mit Rollstuhl bitten wir um Voranmeldung unter 0331 24 09 23
- Der Einlass findet in der Regel kurz vor Veranstaltungsbeginn statt
- Die Kasse öffnet 60 Min....(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 26,40 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Potsdamer Tanztage
Die Anmut ist Klang, Licht, Detonation und Splitter. Meister in der Kunst, Klänge sichtbar zu machen, sind die virtuosen Alleskönner Martin Messier und Anne Thériault die Dirigenten eines Performance-Konzertes, das der akribischen und performativen Zerstörung von Objekten gewidmet ist. In Con Grazia klingt es nach Materie. Die Hämmer schlagen nach einer präzisen Partitur, Gegenstände, die aufgrund ihrer sphärischen Harmonie ausgewählt wurden, fliegen in Stücke. Dabei drucken kleine Lichtquellen zarte Wunder auf die Netzhaut, wenn die Lampen langsam in Schönheit verwandeln, was die Zerstörung hinterlassen hat. Messier und Thériault pulverisieren mit Grazie und quälen Porzellan und reife Früchte in einem intensiv musikalischen und rhythmischen Massaker. Eine sinnliche und freudvolle Ode an die Agonie der materiellen Welt.

Masters in the art of giving visual form to sounds, Martin Messier and Anne Thériault are the conductors of an opus dedicated to the demolition of objects. In Con Grazia they sound the knell of the death of matter. Lamps caress what destruction has wrought from beauty. Messier and Thériault pulverize with grace, torturing the ripe fruit and porcelain in a musical, rhythmic carnage. A sensual and joyful ode to the agony of the material world.

Sieben ArtistInnen werfen Bälle, fangen sie auf, werfen sie erneut in einer hypnotisch rhythmischen Choreografie. Was treibt sie an, wenn sie wissen, dass ihre Bälle wieder fallen werden? Ehrgeiz, Akkord, Teamwork, Erfolg oder Scheitern – das neueste Stück des Ausnahmejongleurs Clément Dazin spielt bewusst mit den Themen der Arbeitswelt und der Beziehung des Einzelnen zur Gruppe. Selbst Absolvent eines Masterstudiums für Management, wirft er einen ganz eigenen Blick auf die Kunst der Jonglage und treibt, auf der Suche nach dem Grundwesen der Arbeit, die Absurdität des Alltags auf die Spitze, um sie anschließend umzudeuten. Die "Hand des Menschen" steigt und fällt, schlägt den Takt der Produktivität. Sollten sie mehr jonglieren, um mehr zu verdienen? Humanoptère lobt die Langsamkeit in einer Welt der Dringlichkeit und stellt die Poesie vor das Gebot der Effizienz.

Seven artists raise their balls, catch them, throw them again in a hypnotic rhythmic choreography. What drives them, when they know that their balls will fall again? The latest piece by Clément Dazin deliberately plays with the codes of the working world. In search of the nature of work, he pushes the absurdity of everyday life to the extreme. Humanoptère praises slowness in a world of urgency and introduces poetry as an alternative to efficiency.