Dystopia Urbana Tickets - Augsburg, Grandhotel Cosmopolis

Event-Datum
Samstag, den 02. März 2019
Beginn: 18:00 Uhr
Event-Ort
Springergässchen 5,
86152 Augsburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Kulturamt der Stadt Augsburg (Kontakt)

Ermäßigungen:
SchülerInnen / Studierende / Arbeitslose / Schwerbehinderte / Wehr- und BuFdienstleistende

Kultursozialticket (Tafelausweis) für 1 €:
für Restkarten an der Abendkasse ab 15 Min vor Veranstaltungsbeginn

KAROCARD: 0,50 € Ermäßigung auf Normalpreistickets

FÜR ALLE GILT: Ermäßigungen können nicht miteinander kombiniert werden. Entsprechende Nachweise müssen unaufgefordert am Einlass mit dem Ticket vorgewiesen werden.

RollstuhlfahrerInnen:
Ermäßigte Tickets für RollstuhlfahrerInnen können bei allen VVK-Stellen und online gebucht werden (jeweils als...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 15,00 EUR und Ermäßigungen
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Dystopia Urbana

Bild: Dystopia Urbana
Drei Autor*innen. Drei Lesungen. Ein Gespräch.

Dirk Bernemann („Asoziales Wohnen“), Johanna Maxl („Unser großes Album elektrischer Tage“) und Julia von Lucadou („Die Hochhausspringerin) zeichnen in ihren aktuellen Romanen ein eher düsteres Bild der Zukunft in den Städten. Drei Lesungen und Autorengespräche über die ästhetische Kraft der literarischen Schwarzmalerei.

Welche literarische Kraft liegt in der Auseinandersetzung mit den hässlichen Seiten des Menschseins, wie beispielsweise Vereinzelung, kaputten menschlichen Beziehungen, Armut, Erfolgsdruck und Konsumzwang?
Dirk Bernemann seziert in seinem Roman „Asoziales Wohnen“ mit akribischem Blick für Details die Abgründe der Bewohner*innen eines Beton-Wohnblocks. Johanna Maxl poetisiert die Geschichte einer scheinbar verschwundenen Mutter, deren (Ab-)Wesenhaftigkeit von ihren Kindern in einem irren Wortstrudel umkreist wird. Julia von Lucadou zeichnet in „Die Hochausspringerin“ das Porträt einer gläsernen Gesellschaft zwischen Adrenalin- und Effizienzrausch.
Was fasziniert Gegenwartsautor*innen an totalitären Gesellschaftsmechanismen, in denen Kontrolle, Effizienzdruck und der Zwang zur Selbstoptimierung das Zusammenleben diktieren? Welche Deformationen erleidet der/die Stadtbewohner*in durch die ihn/sie umgebende Architektur? Sind die eigenen vier Wände eher ein schützendes Refugium oder ein isolierendes Gefängnis?

Diese und weitere Fragen schlummern in den drei Büchern der eingeladenen Autor*innen.

In Einzel-Lesungen werden sie einen Einblick in ihre Texte geben, um im Anschluss gemeinsam ins Gespräch über ihre Arbeit, ihre Schreibvektoren, -motivationen und -verhinderungen zu kommen.

Mit: Dirk Bernemann, Johanna Maxl, Julia von Lucadou
Moderation: Patrick Wengenroth

Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten