Eigenwillig Tickets - Singen, Stadthalle

Event-Datum
Samstag, den 06. April 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Hohgarten 4,
78224 Singen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Kultur und Tourismus Singen (Kontakt)

Ermäßigungen für die Theaterringe, außer Kinderringe: 20% für Studenten (bis 27 Jahre), Schwerbehinderte (ab 70% Behinderung), Sozialpaßinhaber, (Nachweis durch Vorlage des Ausweises), 30 % f. Schüler und Jugendliche( Nachweis durch Vorlage des Ausweises).
Bei Kammerkonzerten, Symphoniekonzerten und Studiokonzerten erhält der obengenannte Personenkreis 50 % Ermäßigung.
Rollstuhlfahrer und Personen mit Schwerbehinderung mit "B" im Ausweis erhalten für die Begleitperson eine Freikarte. Buchung nur über die Tourist-Information Singen, Tel. 07731/85-504 oder - 262
Ticketpreise
von 14,00 EUR bis 29,50 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz
Zandra McMaster, Mezzosopran
Ari Rasilainen, Dirigent
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

FRANCIS POULENC (1899-1963)
Zwei Märsche und ein ländliches Intermezzo op. FP 88

HECTOR BERLIOZ (1803-1869)
„La Mort de Cléopâtre”, dramatische Kantate für Sopran und Orchester

CÉSAR FRANCK (1822-1890)
Symphonie d-Moll

Drei höchst unterschiedliche, eben „eigenwillige“ Beispiele französischer Musik präsentiert die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz in diesem Programm. Der jüngste Komponist, Francis Poulenc (1899-1963), war Mitglied der „Groupe des Six“, jener Künstlervereinigung, die sich bewusst gegen die Klangschleier von Debussy und Ravel wandten und eine neue Klarheit und Transparenz in der Musik anstrebten. Dass dabei auch eine große Portion Humor in die Musik einfloss, merkt man in „Zwei Märsche und ein ländliches Intermezzo“: Poulenc spielt mit der Tradition und der Instrumentation, siedelt den ersten, traditionelleren Marsch „1889“, den zweiten „1937“ an, und dass man zu diesem mit seinen ständigen Taktwechseln sicher nicht marschieren kann, gehört vermutlich zum ironischen Spiel.

Eines der begehrtesten Stipendien in Frankreich war im 19. und 20. Jahrhundert der „Prix de Rome“, der es den Künstlern ermöglichte, für ein Jahr in der ewigen Stadt Rom zu leben. Vorgabe war für die Komponisten eine Kantate nach vorgegebenem Text mit einem antiken oder mythologischen Thema. Hector Berlioz (1803-1869) bewarb sich gleich mehrfach für den Preis, seine Kantate „La Mort de Cléopâtre“ aus dem Jahr 1829 wurde jedoch abgelehnt. Zu kühn, zu eigenwillig schien sie den Juroren, und wirklich staunt man, wie der 26-jährige Komponist mit den Formen von Rezitativ und Arie, mit den starken Sprachbildern und den Klangfarben des Orchesters umgeht. Die Musik spiegelt die Seelenqualen in den letzten Lebensminuten der ägyptischen Königin: ihr Geliebter Marc Antoine ist in ihren Armen gestorben, nun legt sie sich eine giftige Schlange um den Hals, deren Biss sie töten soll…

César Franck (1822-1890) ist zwar in Belgien geboren, lebte aber seit seinem 13. Lebensjahr in Paris und studierte am dortigen Konservatorium. Er war von großer Bedeutung für die Musikausbildung und für die Orgelmusik, seine einzige Symphonie aus dem Jahr 1886 ist ebenfalls „eigenwillig“ in der Form und im romantischen Ausdruck.

Zandra McMaster wurde in Nordirland geboren und lebt in Spanien. Die Mezzosopranistin studierte am Trinity College of Music und am Opera Centre in London bei Frederic Cox und Audrey Langford. Sie ist vielbeschäftigt in Opernrollen, als Solistin bei Oratorien und Konzerten mit großen Orchestern, aber auch mit kammermusikalischen Auftritten. Sie sang weltweit in vielen bedeutenden Konzerthallen und bei Opernproduktionen. Zusammen mit der Sopranistin Edita Gruberova ist sie vielfach aufgetreten, zum Beispiel in Donizettis „Lucia di Lammermoor“ in Köln und Baden-Baden. Auf ihrer neuesten CD nahm Zandra McMaster mit dem Pianisten Alessio Bax Lieder des zeitgenössischen spanischen Komponisten Antón García Abril auf.
Bild: Stadthalle Singen

Seit ihrer Eröffnung im Jahre 2007 feiert die Stadthalle Singen Erfolge.

Längst ist sie eine der wichtigsten Eventlocations der Region geworden und konnte sich bereits in ihren ersten Jahren über den Besuch von rund 350.000 Menschen freuen.

Kein Wundern, denn hier stehen regelmäßig internationale und nationale Stars auf der Bühne.
Die Stadthalle ist bekannt dafür, sich namhafte Künstler wie Amy McDonald, the BossHoss oder Clueso zu sichern, die problemlos die 1.900 Plätze der Halle füllen.  
Auch für Musicals, Festivals, Theater, Messen und Lesungen öffnet die Stadthalle ihre Tore, ebenso für Kinder- und Jugendprogramme, Preisverleihungen, Tagungen, Kongresse und, und, und. Es wäre wohl leichter aufzuzählen, was nicht in der Stadthalle Singen stattfindet, denn die Liste ist kurz.
Das moderne Ambiente, das facettenreiche Programm und die wandelbare Bühne machen die Stadthalle Singen zu einem stets einzigartigen Erlebnis.

Wer einmal hier war, der kommt wieder.