Ein Panter in Berlin - Kurt Tucholsky und der Sound der Zwanziger Jahre - Grammophon-Lesung mit Jo van Nelsen Tickets - Frankfurt am Main, Holzhausenschlösschen

Event-Datum
Donnerstag, den 23. Januar 2020
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Justinianstraße 5,
60322 Frankfurt am Main
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Frankfurter Bürgerstiftung (Kontakt)

20% Ermäßigung für Schüler/Studenten (bis einschl. 36. J.) sowie Schwerbehinderte (keine Rollstuhlfahrer); ebenfalls 20% Ermäßigung für Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen, die nur in Reihe 7 (Platz 3-6) sitzen können (Buchung spätestens 1 Tag vor Veranstaltung nur über Tickethotline 0180 6050400, Plätze müssen spät. 30 Min. vor Beginn eingenommen werden). Hier ist JEWEILS für den Rollstuhlfahrer und die Begleitperson eine Karte zu buchen (insgesamt also 2 Karten).

Ermäßigung gilt nicht für Wahlabo: 50% Ermäßigung bei Wahl von 5 Veranstaltungen, 40% bei 4, 30% bei 3. Nicht für mehrere...(Mehr Info)
Ticketpreise
von 5,00 EUR bis 25,00 EUR und Ermäßigungen
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Ein Panter in Berlin - Kurt Tucholsky und der Sound der Zwanziger Jahre - Grammophon-Lesung mit Jo van Nelsen

Bild: Ein Panter in Berlin - Kurt Tucholsky und der Sound der Zwanziger Jahre - Grammophon-Lesung mit Jo van Nelsen
Kurt Tucholsky, der wohl bedeutendste deutsche Satiriker und Journalist des 20. Jahrhunderts, hatte eine große Liebe: Sein Grammophon! Diese Liebe teilt er mit dem Frankfurter Kabarettisten und Schellackplatten-Sammler Jo van Nelsen, der an diesem Abend dem Sound der Zwanziger Jahre nachlauscht in Tucholskys Texten und Liedern, untermalt von bewegten Bildern aus bewegter Zeit.

Vor allem Tucholskys amüsante Schallplatten- und Künstlerkritiken stehen im Mittelpunkt dieses Programms. Jo van Nelsen wird die längst verklungenen Stimmen dieser Künstler – wie Claire Waldoff, Jack Smith und Richard Tauber – direkt vom Grammophon erklingen lassen und viel Spannendes über ihr Leben berichten. Und natürlich auch selbst den witzigen Chansons Tucholskys seine eigene Stimme leihen, die der Satiriker unter dem Pseudonym Peter Panter für die Berliner Kabaretts der Zwanziger Jahre schrieb.

Ein Ausflug in pompöse Tanzsäle und verruchte Flüsterkneipen, wo erste Erotik-Filme gezeigt wurden und „Flappers“ sich mit „Eintänzern“ vergnügten und ihren „Daddys“ gehörige Lügen auftischten. Beobachtet und kommentiert von einem der schärfsten Zeitzeugen, dessen Texte noch immer unglaublich aktuell sind.
Bild: Holzhausenschlösschen Frankfurt

Informationen über die Frankfurter Bürgerstiftung:

Mitten im Herzen des Frankfurter Nordends steht das Holzhausenschlösschen, umgeben vom Holzhausenpark. Das barocke Wasserschloss ist das letzte erhaltene Beispiel eines patrizischen Landhauses, das aus einem mittelalterlichen Gut hervorgegangen ist und an die frühe Gestalt und Geschichte der Stadt Frankfurt erinnert. Ursprünglich errichtet von der Frankfurter Patrizierfamilie von Holzhausen, ist es seit 1989 Sitz der Frankfurter Bürgerstiftung.

Die Frankfurter Bürgerstiftung leistet mit knapp 300 Veranstaltungen pro Jahr einen bedeutenden Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt Frankfurt. , der ohne die Hauptförderer, die Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung und, den Freundes.- und Förderkreis sowie die vielen weiteren Förderer nicht denkbar wäre. Der Schwerpunkt liegt auf Konzerten sowie Kinder- und Jugendveranstaltungen. Die Frankfurter Bürgerstiftung verfolgt aber auch die Erforschung der Geschichte der Stadt Frankfurt am Main durch die Vergabe von entsprechenden Forschungsaufträgen, regelmäßige Publikationen, die Arbeit im Frankfurter Denkmalschutz, soziale Projekte und Projekte im Bereich Umweltschutz. Die Veranstaltungen finden im neugestalteten und akustisch ausgefeilten Kammermusiksaal statt, der Raum für außergewöhnlichen Hörgenuss bietet