Ein Traum von Weltmusik - Vorträge und Konzerte Tickets - Berlin, HAU1

Event-Datum
Samstag, den 24. Juni 2017
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Stresemannstraße 29,
10963 Berlin
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Hebbel am Ufer (Kontakt)

- Ermäßigte Karten gelten für Schüler*innen, Studierende, Jugendliche im Freiwilligendienst, Sozialhilfe- oder Arbeitslosengeld-Empfänger*innen, Inhaber*innen eines Schwerbehindertenausweises, Grundwehrdienstleistende, Auszubildende sowie Empfänger*innen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und sind nur mit einem Nachweis gültig. Bitte halten Sie diesen am Einlass bereit.
- Karten mit Tanzcard-Ermäßigung gelten nur in Verbindung mit einer gültigen Tanzcard.

- Discount tickets are available for students, young people doing voluntary civil or military service, welfare recipients,...(Mehr Info)
Ticketpreise
von 11,00 EUR bis 22,00 EUR und Ermäßigungen
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Ein Traum von Weltmusik - Vorträge und Konzerte

Bild: Ein Traum von Weltmusik - Vorträge und Konzerte
“Weltmusik” war eigentlich eine westdeutsche Idee – der Begriff taucht erstmals auf im Rahmen der Kunstausstellung zu den Olympischen Spielen von 1972. Damals interessierten sich viele E-Musiker*innen für östliche Klänge und wollten den Kunstbegriff durch Rückgriffe auf Folklore, durch Öffnung gegenüber Laien erweitern. Was bedeuten diese Kompositionen heute, wo die Welt in der Einwanderungsrepublik Deutschland angekommen ist? Wie werden sie verstanden von denjenigen, die jetzt Weltmusik ma­chen? Musiker*innen aus dem erfolgreichen Projekt Heimatlieder aus Deutschland nehmen sich der Stücke der deutschen und europäischen Minimal Music der 1970er Jahre an. Ein anderes Modell von Weltmusik hat zur gleichen Zeit der französische Free-Jazz-Pianist François Tusques entwickelt. Er wird davon erzählen und solo improvisieren. Der britische Musikautor David Toop und die Künstlerin und Kritikerin Jutta Koether werden das Thema Weltmusik in Vorträgen neu unter die Lupe nehmen.

“World Music” was actually a West German idea – the term turns up for the first time in the framework of the art exhibition at the Olympic Games of 1972. At the time, many electronic musicians were getting interested in Eastern sounds and wanted to expand their understanding of art by turning back to folklore, by opening up to amateurs. What do these compositions mean today, where the world has arrived into the immigration republic of Germany? How are they understood by musicians who now make World Music? Musicians from the project Heimatlieder aus Deutschland deal with these compositions of German and European minimal music from the 1970s. Another model of World Music was being developed at the same time by the French free jazz pianist François Tusques. He will talk about it and perform solo improvisations. The British music writer David Toop and the artist and critic Jutta Koether will make a fresh examination of the topic World Music in lectures.

HAU1, Berlin