Bild: Ein wohl gebautes Lusthaus
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Information zur Veranstaltung

Führung von und mit Matthias Koopmann

Barocke Fürsten in Europa waren bei aller absoluten Machtfülle auch starken Zwängen ausgesetzt. Zu allererst dem Zwang zur Repräsentation. Wer etwas gelten wollte, musste seinen Fürstenrang in Form gebauter Attribute untermauern, brauchte eine Festung, eine Residenz, ein Gartenschloss. Den grandiosen Maßstab für barocke Fürstenschlösser setzte Ludwig XIV. ab 1661 in Versailles. Deutsche Fürsten eiferten nach, so gut es ihnen möglich war. Für Passaus Fürstbischöfe hieß die Antwort auf das große Vorbild: Hacklberg. Zwang und leere Kassen verbanden sich hier zu einer wohl durchdachten, eindrucksvollen und einträglichen Maskerade. Entstanden ist im wahrsten Wortsinne ein Gartenschloss mit ganz besonderem Geschmack… Kulturhistoriker Matthias Koopmann – bekannt als „Stadtfuchs“ – präsentiert ein einzigartiges Kuriosum.

Der gebürtige Gelsenkirchener Matthias Koopmann studierte Vor- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte und mittelalterliche Geschichte in Bochum und Bonn. 2001 gründete Koopmann die bekannten Stadtfuchs-Touren, ist Bauforscher und erfolgreicher Sachbuchautor. Seit 2002 im Passauer Stadtrat, war Koopmann von 2009 bis 2015 auch Vorsitzender der Bürgerinitiative Konzerthaus Passau e. V. Seit 2011 zeichnet er als Projektleiter im oberösterreichischen Mühlviertel für die Sanierung der bedeutenden Burgruine Falkenstein verantwortlich.

Dauer: ca. 2 Stunden Treffpunkt ist das Bräustüberl auf dem Gelände der Brauerei Hacklberg. Anmeldung erforderlich. Begrenzte Teilnehmerzahl.