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Information zur Veranstaltung

Ein jüdisch- islamisch-christlicher Dialog heißt dieses interessante trialogische Projekt, auf die Bühne gebracht vom Wuppertaler Klezmer-Quartett Ensemble Noisten zusammen mit dem Derwisch‑Tänzer Talip Elmasulu, dem Neyflötisten Murat Cakmaz und dem Kölner Organisten Robert Mäuser.

Was trennt sie, was eint sie? Klezmer ist osteuropäische Tanzmusik, ein Klezmermusiker singt die Lieder seiner Seele. Und das überschwänglich lebendig bis innig melancholisch, die Sufimusik mit Derwisch bejahend meditativ, die Musikliteratur der Orgel formal suchend und verstehend.

Fest steht: Die Kirchenorgel hat ihren Ursprung im Orient und ist das prägende Instrument der abendländischen christlichen Kirchenmusik. Der Gregorianische Gesang hat sich aus dem Singen von Psalmen entwickelt und den Ursprung dieser Psalmodie finden wir in der antiken jüdischen Musik.

Doch was wirklich wichtig ist: so unterschiedlich sie auch klingen, ob berührend emotional, meditativ oder formal, so sind alle drei Klangsprachen samt Derwisch doch Ausdruck des Selben, des Göttlichen.