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Bild: Epos des Zorns, Homer und die Illias - Lesung von Prof. Dr. Holger SonnabendBild: Epos des Zorns, Homer und die Illias - Lesung von Prof. Dr. Holger Sonnabend
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Information zur Veranstaltung

Es ist das erste vollständig erhaltene Werk der Weltliteratur: Die "Ilias" von Homer. Es erzählt vom legendären Kampf um Troja und beschreibt den Krieg als sinnlose Katastrophe - ein Geniestreich in 24 Gesängen und 15.396 Versen, 2700 Jahre alt. Man kennt die Namen der Protagonisten, Agamemnon und Achil, Hektor, Priamos und Paris, der einst die schöne Helena geraubt und den Krieg ausgelöst hat. Man weiß: Das Gedicht erzählt vom Zorn des Achil, der die Griechen an den Rand der Katastrophe führt.

Doch was ist die Botschaft der Ilias? Was macht sie bis heute aktuell, wenn doch Versöhnung ausbleibt und die Helden zwar in der Lage sind, Utopien zu formulieren, es ihnen aber nicht gelingt, danach zu handeln? Warum gilt die "Ilias" als Beginn der abendländischen Ethik? Prof. Dr. Sonnabend ist ein guter Bekannter im musikwinter: Schon zwei Mal hat er in der Vergangenheit das bilderhaus-Publikum mit fulminanten Vorträgen zum Thema Antike begeistert. 

In diesem Jahr wird er Homer und dessen Werk kulturhistorisch einordnen und die faszinierende Welt der Antike als eine Gesellschaft in der Krise skizzieren - und damit zum Nachdenken anregen über die irritierende Aktualität dieses jahrtausend alten Textes.