Bild: Eric Schaefer & The ShredzBild: Eric Schaefer & The Shredz
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Information zur Veranstaltung

Auf „Bliss“ verrührt Eric Schaefer mit „The Shredz“ den Fusion-Jazz der Sechziger, den Jazz-Dub der Neunziger und die Clubmusik von heute zu einem explosiven Gebräu. Das ist kein Voodoo, obwohl es streckenweise so klingt, sondern konsequente Fortführung dessen, was Schaefers Spiel von Beginn an einzigartig macht: Stil und Geschmack, Skills und Wissen, komplexe Kompositionen und improvisatorische Spielwut. Verwurzelt im Hardcore und gereift am Jazz, bespielt Schaefer ein Klangspektrum, das weit über jedes akademische Kolloquium hinausreicht.
Mit „Who‘s Afraid of Richard W.?“ veröffentlichte Schaefer im Wagnerjahr 2013 sein ACT-Debüt als Bandleader. Ohne Angst nagte er hier Wagners Musik bis auf das Skelett ab, um die Knochen in neue Spielzusammenhänge zu schmeißen. Zwei Jahre später rief er die bewährten Musiker - nur der Trompeter hat gewechselt - zusammen, um mit „Bliss“ gemeinsam die nächste Evolutionsstufe zu erklimmen.
Mit Renkens fliegenden Trompetentönen und Volker Meitz‘ gurgelnden Orgeln beschwören „The Shredz“ den Geist der elektrischen Miles-Davis-Sessions herauf. Schaefer und Bassist John Eckhardt schalten zwischen fiebrigem Bitches-Groove, laswellesken Dub-Fusionen und pulsierenden Club-Zuständen hin und her. „Wir wollten auf eine gemeinsame Reise gehen, eine Arte Trance-Zustand erreichen“, sagt Schaefer zum Aufnahmeprozess. „Dazu gehören nun einmal Faktoren wie Repetition und Groove.“
Auf dieser Reise formten sich die Stücke oft aus ungeplanten Momenten, die aus gemeinsamen Jams heraus entstanden. Trotzdem kommen auch Freunde von Schaefers Kompositionen auf ihre Kosten: In „Barber“ etwa, wenn eine von Streichern unterfütterte Trompeten-Elegie durch verschiedenen Groove-Zustände stolpert, um schließlich auf einer Art livegespieltem
Roots-Manuva-Riddim auf eine sphärische Schlussstrecke einzuschwenken.
„Nach den vielen Shredz-Konzerten haben wir bei der Aufnahme des Albums einfach unsere Freude am Jammen und Improvisieren zelebriert.“
Im Sinne eines persönlichen Bandsounds ist hier das kollektive Weben wichtiger als der individuelle Ausdruck im Solo. Und so ist auf „Bliss“ die Band zum Thema geworden.