Bild: Explore dance - Tanzpakt Stadt-Land-BundBild: Explore dance - Tanzpakt Stadt-Land-Bund
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Information zur Veranstaltung

Tanz für junges Publikum in der fabrik Potsdam explore dance / TANZPAKT Stadt-Land-Bund

In der fabrik Potsdam treffen diese Woche die ChoreografInnen Lea Martini & Dennis Deter auf Kinder der Grundschule am Pappelhain. Dies ist die erste Begegnung in den Tanzstudios der fabrik zwischen den jungen ZuschauerInnen und den KünstlerInnen im Rahmen des neuen Programms explore dance. Dabei geht es um die Tanzproduktion "Die Geschichte der Welt" (Arbeitstitel), die im März 2019 in Potsdam Premiere haben wird. Das Projekt findet seine Besonderheit in der innovativen und vielfältigen Interaktion der professionellen KünstlerInnen mit den Kindern und Jugendlichen: Diese stehen nicht auf der Bühne, sondern begleiten aktiv mit ihren Ideen und Ansichten den kreativen Prozess.

Mit der Initiierung des Projekts explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum reagieren die drei Städte München, Hamburg und Potsdam auf die bestehende Lücke im Bereich der zeitgenössischen Tanzproduktionen für Kinder und Jugendliche. Etablierte ChoreografInnen werden eingeladen, Tanzproduktionen für junges Publikum zu entwickeln und öffnen ihre Arbeitsprozesse für Kinder und Jugendliche aus lokalen Partnerschulen. Es kommt zu einem künstlerischen Austausch zwischen SchülerInnen und KünstlerInnen. Explore dance legt damit einen Schwerpunkt auf die Entwicklung neuer Formen und Modelle in der Verbindung von ästhetischer Bildung und Kunstproduktion

Die drei Partner fabrik Potsdam, Fokus Tanz München und K3 | Tanzplan Hamburg gehen eine langfristige Kooperation ein und entwickeln eine nachhaltige Struktur zur Produktion zeitgenössischer Tanzstücke für junges Publikum. Das Netzwerk knüpft dabei an die Erfahrungen der beteiligten Partnerinstitutionen im Bereich der Tanzvermittlung, der Künstlerförderung und der professionellen Tanzproduktion und -präsentation an und bündelt ihre Potenziale. Neben der Schaffung einer länderübergreifenden Produktionsstruktur mit Residenzen, Workshopphasen und Aufführungen werden ergänzende Qualifizierungsformate entwickelt. Die erste Spielzeit 2018/19 umfasst insgesamt sechs Uraufführungen, die jeweils in allen drei Partnerstädten gezeigt werden. Jeder Partner produziert pro Jahr zwei Formate – ein Pop Up, das in Klassenzimmern oder im öffentlichen Raum gezeigt werden kann und eine Bühnenproduktion.

In der fabrik Potsdam beginnen im Dezember die Proben des Choreografen Clément Layes für das Pop up „ONON7“. Dafür wird er mit SchülerInnen der Freien Schule Potsdam zusammenarbeiten. Die Bühnenproduktion in dieser Spielzeit gestalten Lea Martini und Dennis Deter. Im Rahmen der Entstehung des Stückes „Die Geschichte der Welt“ (Arbeitstitel) begegnen sie Kindern und Jugendlichen der Grundschule am Pappelhain sowie der Gerhart Hauptmann Grundschule. In verschiedenen Vermittlungsformaten wie Workshops, Probenbesuchen und Recherchesessions treten die Kinder mit den KünstlerInnen in einen Wissensaustausch und teilen ihre Sichtweisen und Gedanken zu Themen und ausgewählten Fragestellungen des Stückes. Die Premiere und zwei weitere Aufführungen von „Die Geschichte der Welt“ (AT) finden vom 29. bis 31.03.2019 in der fabrik Potsdam statt.

Als erstes Gastspiel präsentiert die Hamburger Choreographin Antje Pfundtner ihre neue Produktion „Für mich" vom 7. bis 9. Dezember 2018 in der fabrik. In einem an die Aufführung angegliederten Workshop gibt sie Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, tiefer in das Stück und dessen Inhalte einzutauchen. Eine erste Plattform in Hamburg wird vom 29.04.-05.05.2019 die Möglichkeit bieten, alle Produktionen innerhalb einer Festivalwoche gebündelt zu erleben.

ChoreografInnen in Potsdam: Lea Martini & Dennis Deter, Clément Layes, Eva Meyer-Keller, Deufert & Plischke, Lea Moro