FEMDOM - Manifest einer neuen Weiblichkeit von Mathilde Lehmann Tickets - Erlangen, Garage

Event-Datum
Mittwoch, den 10. Juli 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Theaterstraße 3,
91054 Erlangen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: das theater erlangen (Kontakt)

Bitte halten Sie den Ermäßigungsnachweis beim Einlass bereit und zeigen diesen unaufgefordert unserem Servicepersonal!

Ermäßigte Eintrittspreise gelten für Schüler, Studenten, Auszubildende, Empfänger von Berufsausbildungsförderung und Personen im Freiwilligen Sozialen / Ökologischen / Kulturellen Jahr (jeweils bis zum vollendeten 30. Lebensjahr), Inhaber des ErlangenPass, Empfänger der Grundsicherung und von ALG II, Asylbewerber sowie Schwerbehinderte (ab 50 % GdB) und deren Begleitung, sofern dies im Schwerbehindertenausweis entsprechend gekennzeichnet ist. Es kann jeweils nur eine...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 15,20 EUR und Ermäßigungen
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Bild: FEMDOM - Theater Erlangen
Beim diesjährigen Regienachwuchswettbewerb wurden 61 Konzepte sowohl von einzelnen Bewerber*innen als auch von Regiekollektiven aus der gesamten deutschsprachigen Theaterlandschaft eingereicht. Die vierköpfige Jury entschied sich für "FEMDOM - Manifest einer neuen Weiblichkeit" von Mathilde Lehmann.

Das Konzept: #MeToo muss enden. Nicht die Kampagne, aber die mannigfaltigen Gründe, die diese Kampagne überhaupt erst nötig machten. In der Postmoderne, in den Zeiten der Postdemokratie kann und soll endlich ein Umbruch eingeleitet werden: Es ist Zeit für eine neu gelebte Weiblichkeit. Es ist Zeit für Female Dominance. Die dominante Frau galt lang als unsolidarisch mit der feministischen Bewegung. Ihr wurde zum Vorwurf gemacht, sie würde sich dem Männlichen zuneigen und vom Weiblichen entfernen. FEMDOM – ein Begriff aus der Pornografie – fordert eine andere Form von Weiblichkeit, eine Weiblichkeit, die sich nicht in Abhängigkeit vom Mann definiert. FEMDOM definiert die Frau als Alphatier und den Mann als das „Nebenihr“. Die Frau besitzt das Druckmittel unserer Zeit – den Uterus. Die Frau an sich ist Macht. Die Frau fragt nicht, die Frau tut. Ist diese feministische Bewegung durchführbar? Die Inszenierung ist ein Versuchsaufbau, an dessen Ende – je nach Verlauf – die Akklamation oder Reklamation des Modells stehen wird. Im besten Fall führt dies zu einem Plädoyer für die Gleichberechtigung, nachdem das Experiment die Extreme durchlaufen hat.