FESTIVAL HAMBURG: Rüdiger Nehberg - Lagerfeuergeschichten Tickets - Hamburg, Laeiszhalle, Großer Saal

Event-Datum
Sonntag, den 20. Oktober 2019
Beginn: 17:00 Uhr
Event-Ort
Johannes-Brahms-Platz,
20355 Hamburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: AMAP e.V. (Kontakt)

Personen mit Behinderung (mit "B" im Ausweis) und Rollstuhlfahrer zahlen den Normalpreis und dürfen eine kostenlose Begleitperson mitbringen. Diese Karten sind unter 0180 60 50 400 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus dem Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den Mobilfunknetzen) erhältlich.
Ticketpreise
von 16,40 EUR bis 21,90 EUR
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Bild: Horizonta - Live-Reportagen, die bewegen
Rüdiger Nehberg - Lagerfeuergeschichten

Survival-Abenteuer-Menschenrechte | 100 Minuten | Empfohlen ab 12 Jahren

„Wenn Rüdiger seine Bilder zeigt und das Licht ausgeht – das wird keiner merken. So spannend erzählt der Typ.“ Axel Brümmer und Peter Glöckner, Veranstalter Geschichten - spannend, skurril, aberwitzig, berührend, aufrüttelnd, authentisch und selbstironisch. Gäbe es die vielen Bilder nicht, manche wären einfach nicht zu glauben. „Sir Vival“ erzählt aus seinem Leben. Da wäre sein Markenzeichen Survival. Durchgeknallte, haarsträubende Trainings zur Reaktivierung verloren gegangener Instinkte, Selbstversuche inklusive – Basiswissen für das Abenteuer im Abseits der Erde. Atlantiküberquerungen mit Fahrzeugen, die jeden Schiffsbauingenieur in den Wahnsinn treiben. Der 700-Kilometer-Marsch „gegen“ einen 75-jährigen Aborigine in Australien, der auch Nehberg alt aussehen lässt. Oder die Konfrontation mit Krieg, Mord und Totschlag am Horn von Afrika und im Urwald von Brasilien. Wüstendurchquerungen mit eigenen Karawanen, Rüdiger als Schlangenbeschwörer und als Häftling in jordanischen Gefängnissen. Dazu ein Mix aus Episoden wie jene von Omas Gebiss in Rüdigers Suppe. Dann der radikale Wandel vom Abenteurer zum Menschenrechtler. Sein Abenteuer erhält Sinn, als er Augenzeuge des drohenden Völkermordes durch eine mafiös gesteuerte Armee von 65.000 illegalen Goldsuchern an den Yanomami-Indianern in Brasilien wird. Mit spektakulären Aktionen schafft er den Ureinwohnern eine starke Lobby. Und schließlich bringen ihn seine Erfahrungen mit den Wüstenvölkern zur höchsten Lebenserfüllung: Es ist der Einsatz gegen das Verbrechen Weibliche Genitalverstümmelung. Nicht mit Unterschriftenlisten und Small Talk, sondern nach Nehberg-Art: mit eigener Menschenrechtsorganisation (TARGET), gegen den Zeitgeist, gegen den Strom und stattdessen mit der Kraft und Ethik des Islam. Beispiellos, pragmatisch, historisch. Und erfolgreich. Lagerfeuergeschichten – mit Filmszenen und vielen Bildern. Nehberg live, pur, hautnah. Unverwechselbar. Die Zuschauer werden nach Hause gehen mit der Devise: „Jetzt oder nie. Heute beginnt der Rest des Lebens!“


Rüdiger Nehberg

Dieser Text beschreibt den abenteuerlichen Teil meines Lebens. Den der Neugier auf die Welt, den der Freude am Risiko bis hin zu dem Moment, wo ich Augenzeuge des drohenden Völkermordes an den Yanomami-Indianern in Brasilien wurde und mein Abenteuer unerwartet Sinn erhielt. Plötzlich waren die Reisen nicht mehr reiner Selbstzweck, sondern Engagement für Bedrohte, für solche, die zu schwach sind, sich gegen politische Willkür und Mord zur Wehr zu setzen. Solche, die auf Hilfe von außen angewiesen sind. Wie die Deutschen, als die alliierten Streitkräfte sie 1945 von den Nazis befreiten. Es war die 18 Jahre währende Begegnung mit den Yanomami-Indianern, die mein Reise- und Konditorleben umkrempelten. Weg von den Torten, hin zu den Torturen. Ich verkaufte die Konditorei und versuchte mit wechselnden Kampfgefährten und immer neuen spektakulären Aktionen, die internationale Lobby für die Indianer ausreichend starkzumachen. Das gelang. 2000 erhielten die Yanomami einen akzeptablen Frieden. Dieser Sieg lehrte mich, dass niemand sich für zu gering halten sollte, etwas zu verändern, das ihn stört. Es bedarf nur der richtigen Strategie, der richtigen Partner, der Geduld und des Glücks. Denn letztlich entstand alles Menschgemachte auf dieser Erde zunächst im Kopf einer einzigen Person. Ungeachtet ihrer Herkunft und Bildung. Diesen Optimismus möchte ich auf meine Leser übertragen. Nach dem Frieden für die Yanomami war ich frei für eine neue Herausforderung. Das wurde der Kampf gegen das Verbrechen der Weiblichen Genitalverstümmelung. Von Anfang an war meine Strategie die, diesen Feldzug unkonventionell und wider den Zeitgeist mit einem ganz besonderen Partner zu führen: dem Islam! Islam aus drei Gründen: Die meisten Opfer sind Musliminnen, der Brauch wird meist unrichtig mit dem Koran begründet, und ich kenne den Islam. Dass ich noch lebe, verdanke ich islamischer Gastfreundschaft. Das verpflichtet. Als ich für die Islam-Strategie statt Verbündeter vor allem Vorurteile und Angst fand („Der Islam ist nicht dialogfähig!“), gründete ich, zusammen mit meiner Lebenspartnerin Annette, die eigene Menschenrechtsorganisation „TARGET“. Sie macht uns unabhängig von solchen Bedenkenträgern. Und inzwischen geben uns die Erfolge Recht.

Alle Erlöse der HORIZONTA fließen komplett in den Naturschutz
Bild: Laeiszhalle Hamburg

Hamburgs traditionsreiches Konzerthaus ist seit über 100 Jahren die Keimzelle der klassischen Musik in Hamburg – städtische Orchester, renommierte private Veranstalter, Weltstars und die reiche Chorlandschaft der Stadt feiern hier Höhepunkte ihres Schaffens. Große Dirigenten loben die hervorragende Akustik, Pop- und Jazzstars lassen die ehrwürdige Dame erbeben und die Elbphilharmonie Konzerte, das hauseigene Programm von Laeiszhallen und Elbphilharmonie Generalintendant Christoph Lieben-Seutter, runden mit Klassik, Jazz und Weltmusik das hochkarätige Angebot ab. So bietet der Konzertkalender heute schon einen Vorgeschmack auf Hamburgs vielfältige musikalische Zukunft in zwei Konzerthäusern.

Der Große Saal der Laeiszhalle mit seiner einzigartigen Glasdecke fasst über 2.000 Besucher, der Kleine Saal bietet mehr als 600 Gästen Platz, das Studio E hat 160 Plätze. In der Pause und nach dem Konzert können Sie sich im festlichen Brahms-Foyer oder im neu eingerichteten Erfrischungsraum bei einem guten Glas Wein und kleinen Speisen über das Gehörte austauschen. Hier finden Sie alle Informationen zur Vermietung der Säle und des Brahms-Foyers, zum gastronomischen Angebot sowie selbstverständlich den Konzertkalender und Informationen zur Anreise.

(Text&Foto: elbphilharmonie.de/laeiszhalle.de)