Fabrizio Consoli & Gigi Rivetti
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Information zur Veranstaltung

Mit Fabrizio Consoli betritt – nach Gianmaria Testa und Paolo Conte – endlich wieder ein überzeugender Sänger aus Italien die deutschen Bühnen. Mit seiner musikalischen Melange aus Tango, Latin und Jazz, gewürzt mit einem wohldosierten Schuss Italo-Pop erobert Fabrizio Consoli ein Publikum über alle Altersgrenzen hinweg. Ob alleine mit seiner Gitarre, im Duo mit dem Pianisten Gigi Rivetti oder in ganzer Quartett-Besetzung mit Schlagzeuger Silvio Centamore und Trompeter und Flügelhornist Fabio Buonarota – Fabrizio Consoli weiß seine Zuhörer unmittelbar in den Bann zu ziehen, füllt jeden Raum mit seiner vibrierenden Energie.

Fabrizio Consoli singt Liebeslieder. Doch nicht immer geht es dabei um die romantische Liebe, um die Liebe zwischen Mann und Frau. Vielmehr erzählt er Geschichten, die er mit scharfer Beobachtungsgabe aus alltäglichen Szenarien destilliert. Die Menschen mit all ihren Unzulänglichkeiten und ihren Leidenschaften, die Ambivalenzen in Kultur und Politik auf dem schmalen Grat zwischen Macht und Ohnmacht, die manchmal nur haarfeine Trennlinie, wenn überbordende Lebensfreude in Tumult und Chaos umzukippen droht – das ist Stoff für seine Lieder.

Wachen Geistes saugt Fabrizio Consoli die gesamte Vielfarbigkeit des Lebens in sich auf und stellt sie in einen größeren Zusammenhang. Achtsamkeit, Respekt und Liebe – wie schon vor mehr als 2000 Jahren in den Zehn Geboten festgeschrieben – gelten ihm als die ethische Grundlage allen Zusammenlebens, die er in der Tradition der großen Cantautori poetisch aufbereitet.

Doch bei aller Bedeutsamkeit der Themen leiden Fabrizio Consolis Konzerte nie, wirklich niemals, an moralinsaurer Schwere. Er ist eben Mailänder – durch und durch. Und wenn er die Bühne betritt, dann tut er dies mit jener selbstverständlichen Lässigkeit, diesem unnachahmlichen Charisma, die untrennbar mit Italien und der italienischen Lebensart verbunden sind. Poesia per Ballare – Poesie zum Tanzen – nennt Fabrizio Consoli seine Musik. Und wenn der Künstler aus Mailand mit einer Stimme zwischen Honig und Schotter seine Geschichten vom Leben und von der Liebe erzählt, wird jedes Konzert von ihm zu einem Fest unter Freunden.

“Für mich ist er der Besitzer eines dieser zauberhaften und lange vergessenen Krämerläden, der mit den unverwechselbaren Werkzeugen der Poesie Melodien und Verse, Bilder und Metaphern, Sehnsüchte und Verzauberungen formt. Der nie vergessene Traum vom Menschen, der wieder zur Sonne wird." Pippo Pollina

„Nach Gianmaria Testa und Paolo Conte wieder ein überzeugender Sänger aus Italien. Mitte der Achtziger Jahre begann er eine intensive Tätigkeit als “session man”. Unter anderen trat er mit Fabrizio De Andrè, Alice, PFM, sowohl in Italien als auch im Ausland auf. Die musikalische Gattung ist ein raffiniertes “crossover” zwischen Jazz, Pop Song Perlen, melancholischen Tangos und lebendigen Latin Grooves. Das Ergebnis ist ein einnehmendes Konzert, vor allem reich an „bittersüßen“ und „selbstironischen kleinen Geschichten“, eine Art Galerie von bunten, absoluten und jedermanns Erfahrungen. Der Mailänder ist live gute Laune pur. Wenn Consoli zu einer Rumba temperamentvoll und sehnsüchtig die Liebe besingt, seine Songs in sympathischem Kauderwelsch aus Englisch, Deutsch u. Italienisch moderiert, dann wird der Italienischkurs überflüssig und das Leben ist einfach nur schöööön“ (32. Ingolstädter Jazztage)