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Fahrenheit 451 - Theater Pforzheim
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Information zur Veranstaltung

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Ray Bradbury

Hoffnung inmitten von totalitärer Weltherrschaft

„Fahrenheit 451“ ist die Temperatur, bei der Papier Feuer fängt. Das gleichnamige Schauspiel basiert auf dem packenden Science-Fiction-Roman von Ray Bradbury und thematisiert einen Überwachungsstaat, in dem der Besitz von Büchern unter Strafe steht. Das Volk wird unmündig gehalten durch oberflächliche Zerstreuung und Drogen. Als „Sicherheitspolizei“ agiert die Feuerwehr, die alle Bücher, die sie findet, auf der Stelle verbrennt. Der Feuerwehrmann Guy hat sich mit diesem System arrangiert, auch wenn er einige Bücher
in seinem Haus versteckt. Durch sie lernt er die Schönheit des Lebens kennen: die Faszination von Kultur, den Wert der Sprache und des freien Denkens. Ihm kommen immer stärkere Zweifel und er gerät in einen existentiellen Konflikt mit dem bestehenden System.

François Truffaut verfilmte „Fahrenheit 451“ in den 60er Jahren. Als hochpolitische, zunächst apokalyptisch anmutende Story entfaltet die Schauspiel-Adaption im Laufe der Handlung ein Panorama der Hoffnung – in der Gewissheit, dass es niemals zu spät ist, Widerstand zu leisten und die ungerechten Systeme, die Menschen in Unmündigkeit halten, zu überwinden. Zugleich ist das Stück eine Liebeserklärung an die Macht der Literatur und der Kunst, die Grenzen zu sprengen vermag. „Fahrenheit 451“ richtet sich mit theaterpädagogischem Angebot gezielt auch an Realschulen, die den Stoff, gemäß dem aktuellen Baden-Württembergischen Bildungsplan, als Schwerpunktthema im Lehrangebot haben.

Inszenierung — Hannes Hametner