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Bild: Fidelio oder Die eheliche Liebe - Kammeroper Schloss Rheinsberg
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Information zur Veranstaltung

Oper in zwei Akten
Libretto nach Jean-Nicolas Bouillys „Léonore ou l’amour conjugal“ von Joseph Ferdinand Sonnleithner und Stephan Breuning

SolistenInnen der Kammeroper Schloss Rheinsberg
Brandenburger Symphoniker
Musikalische Leitung: Peter Gülke
Inszenierung: Georg Quander
Bühnenbild: Christoph Gehre
Kostüme: Barbara Krott


Beethovens einzige Oper »Fidelio« gilt als Schmerzenskind des Komponisten. Ursprünglich als dreiaktiges Werk nach dem Vorbild der französischen Revolutionsoper von Jean-Nicolas Bouilly und Pierre Gaveaux komponiert, fand das Stück bei seiner Uraufführung am 20. November 1805 im Theater an der Wien beim Publikum nur eine laue Aufnahme. Die Stadt war kurz zuvor von Napoleons Armee eingenommen worden, der Adel - das traditionelle Opernpublikum - hatte die Stadt fluchtartig verlassen und im Saal saßen vorwiegend französische Offiziere, die weder der deutschen Sprache mächtig, noch mit Beethovens Tonsprache vertraut waren. Nach nur zwei Vorstellungen zog Beethoven sein Werk zurück. Auf Anraten seines Freundes Stephan Breuning kürzte und überarbeitete er daraufhin die Oper, wobei aus den drei nun nur noch zwei Akte wurden. Doch auch dieser am 29. März 1806 uraufgeführten Fassung war kein durchschlagender Erfolg beschieden. Erneut zog der Komponist sein Werk zurück, um es erst am 23. Mai 1814 nach nochmaliger Überarbeitung wieder auf die Bühne zu bringen - nun unter dem Titel „Fidelio“. Erst mit dieser, heute meist gespielten Fassung fand das Werk Eingang ins Opernrepertoire. Im Beethoven-Jahr und als reizvoller Vergleich zu der geläufigen Fassung bringt die Kammeroper Schloss Rheinsberg die von Beethoven authorisierte Frühfassung von 1805.