Fodd ieberm großn Wasser - Songs von Bob Dylan u.a. Tickets - Herzogenaurach, Aula des Gymnasiums

Event-Datum
Freitag, den 20. Oktober 2017
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Burgstaller Weg 20,
91074 Herzogenaurach
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Stadt Herzogenaurach (Kontakt)

Die Ermäßigung gilt für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre), Schüler und Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte mit B-Vermerk, Arbeitslose und Inhaber des Ausweises der Herzogenauracher Tafel sowie der Bayerischen Ehrenamtskarte. Der jeweilige Nachweis ist am Einlass vorzulegen.
Ticketpreise
ab 15,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Herzogenauracher Kulturtage 2017
Bob Dylan gilt als einer der einflussreichsten Musiker und Sänger des 20. Jahrhunderts. Dabei gibt es nicht wenige, die behaupten, er könne gar nicht singen. Sein Lebenslauf ist geprägt von Wendungen - von Erfolg, von scheitern und von neu anfangen. Viele verehren ihn als großen Künstler, andere finden keinen Zugang zu seinem Werk. Ein Querdenker ist er allemal und selbst erklären, will er sich nicht. „Für seine poetischen Neuschöpfungen in der großen amerikanischen Songtradition“ wurde Bob Dylan 2016 als erstem Musiker der Nobelpreis für Literatur zuerkannt.
„Blowin’ in the Wind“, „Don’t Think Twice It’s Alright“, „The Times They Are A-Changin’”, „Mr Tambourine Man“, „Like a Rolling Stone“, „It’s All Over Now, Baby Blue”, „All Along the Watchtower”, „I Shall Be Released” oder „To Make You Feel My Love” – Bob Dylans Lieder und Texte sind auf der ganzen Welt bekannt, werden gespielt, gesungen und immer wieder neu interpretiert - wohl weil sie viele Menschen berühren.
Der Dialektdichter Helmut Haberkamm (Autor von „Frankn lichd nedd am Meer“ und des Kultstücks „No Woman, No Cry – Ka Weiber, ka Gschrei“ und Träger des Wolfram-von-Eschenbach-Preises) überträgt seit vielen Jahren Bob Dylans Songtexte in seine fränkische Muttersprache und ermöglicht dem Publikum dadurch einen völlig neuen und einprägsam Zugang. Er bewahrt das Original und verpflanzt es kongenial in unsere hiesige regionale Welt.
Der Liedermacher Johann Müller aus dem Steigerwald („Zwaa Händ“, „Wunderboora Dooch“) macht Haberkamms fränkische Dylan-Versionen zu seinen ganz eigenen Liedern und bringt sie so authentisch und versiert, dass sie einem wahrlich unter die Haut gehen.
Wenn die beiden Mundartkünstler Bob Dylans „Dexde“ vortragen, spürt man ihre unbändige, mitreißende Liebe zu diesen Songs, zur Poesie und zum fränkischen Dialekt.

Foto: Andreas Riedel

Künstler-Website: www.helmuthaberkamm.de

Aula des Gymnasiums, Herzogenaurach