Frankie Cosmos Tickets - Heidelberg, Kulturhaus Karlstorbahnhof

Event-Datum
Mittwoch, den 10. April 2019
Beginn: 21:00 Uhr
Event-Ort
Am Karlstor 1,
69117 Heidelberg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Kulturhaus Karlstorbahnhof e.V. (Kontakt)

Bei Schwerbehinderten mit Ausweis (mit dem Zeichen B) ist die Begleitperson frei.
Bitte vorher beim Veranstalter anmelden.
Ticketpreise
ab 17,50 EUR
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Bild: Frankie Cosmos
Am 30. März 2018 veröffentlicht die vierköpfige New Yorker Band Frankie Cosmos ihr neues Album Vessel via Sub Pop. Auf diesem 18 Songs umfassenden Opus wird der Gesang und das unverkennbare Songwriting von Bandchefin Greta Kline (Tochter von Kevin Kline) durch das musikalische Feingefühl ihrer Bandkollegen angereichert – Bassist / Sänger David Maine, Keyboarderin / Sängerin Lauren Martin und Schlagzeuger Luke Pyenson, die jeweils eine große Rolle dabei gespielt haben, um den Sound der neuen Platte zu formen. Auf der ersten Single Jesse arbeitet sich Greta Kline durch Gefühlslagen wie sich fehl am Platz fühlen und versucht wieder mehr in sich selbst zu hören. Dieser erste Track war einer derjenigen, die die Band früh für das neue Album arrangierten und wird musikalisch sehr von der agilen Lead Gitarre Alex Baileys geprägt, der später dann als festes Bandmitglied am Bass dazu stieß.

Um Vessel aufzunehmen, reisten Frankie Cosmos nach Binghamton, New York, um mit Hunter Davidsohn zu arbeiten, der schon bei den zu vorigen Alben Zentropy  und  Next Thing involviert war. Drei Tage verbrachte die Band bei Hunter im Studio. Die Songs wurden größtenteils live aufgenommen, um die Spontanität und Authentizität zu erhalten und dem Perfektionismus von digitalen Aufnahmen entgegen zu wirken. Die instrumentalen Parts der Songs sind deshalb auch bei einigen Songs erste oder zweite Takes. Die Band fand so eine neue kollektive Energie wieder, die zuvor durch monatelanges Touren, Proben und Arrangieren gelitten hatte.

Hunter Davidsohn besuchte die Band im nächsten Schritt in Brooklyn, um Harmonien, Keyboard und Overdubs aufzunehmen. Involviert waren hierbei Carlos Hernandez und Julian Fader von Ava Luna. Frankie Cosmos haben viele der neuen Songs schon auf Tour getestet und immer wieder Bands, die mit ihnen auf Tour waren bei Being Alive and Jesse zu sich auf die Bühne geholt. Für die Aufnahmen wurden eben dieselben Freunde jetzt auch ins Studio geholt. Das war zum einen Alex Bailey (ehemals von  Warehouse, ersetzt  David Maine fort an als festes Mitglied der Liveband), Vishal Narang  (Airhead DC) und Singer/Songwriter Anna McClellan. Nach sechs Tagen nahm Hunter die entstandenen Aufnahmen mit, setzte alles bei sich im Studio zusammen und schickte das komplette Album an Josh Bonati zum Mastern.
 
Vessel ist exakt doppelt so lang wie das Debütalbum Zentropy von Frankie Cosmos und ist ein großer Sprung im Vergleich. Kline versorgt den Hörer hier mit einem Spektrum an Anekdoten und Beobachtungen und puzzelt die einzelnen Teile gekonnt zu Songs zusammen. Normalerweise ist auf Alben zu diesem Zeitpunkt in der Karriere von Künstler*innen ein Erwartungsdruck zu spüren. Obwohl Greta Kline und der Rest von Frankie Cosmos sich ihrer Öffentlichkeit bewusst sind, lassen sie sich nicht beirren und haben ein passioniertes neues Album aufgenommen, das eine Klarheit aufweist, die nicht durch die Angst Erwartungen nicht erfüllen zu können, getrübt wird.


Internationale Presse zu "Vessel" (VÖ 30. März 2018 auf Sub Pop / Cargo):

“Vessel sounds bigger and bolder than anything she’s done before.”- New York Times

“Yearning, heartbreak, millennial ennui and especially womanhood are pored over with quiet trepidation and subdued humor.” - NPR

"The album is less about the epic poem of New York than about how the brain and the heart are connected by nerves and blood—less about Kline’s place in the world, than her place within herself." - Pitchfork

"It’s a dreamy rock album with lyrics that face unsatisfying relationships and inner turmoil with realism and flashes of warped humor. "- PASTE

"Kline has a keen, quick grip on the back-and-forth of modern uncertainty, swinging high from triumph to low-lit sorrow. It's why she's such a comfort to return to." [8/10] - Crack

“[Kline’s] anti-folk spirit remains alive on these 18 tracks, which range from 30-second sonic haikus to fully-fledged '90s indie-pop duets." - Loud and Quiet

“While intimacy has found a large pop audience in the social-media era [...] Kline’s disclosures are striking because they feel genuinely homespun.” - [4/5] Q Magazine

“Slight but powerful indie-pop” / “There’s great charm to these yearning tunes” [8/10] - Uncut

“Consisting of eighteen tracks of brilliant, melodic, heartfelt guitar music, Vessel is full of the kind of lyrics that make your chest feel weird and tight.” - Noisey

“In a climate of what feels like a never-ending burden of turmoil, Frankie Cosmos creates a safe space, an unadulterated place to feel and embrace.” - Treble

“Kline proves she can continue composing captivating narratives in less than a minute, or in upwards of three-and-a-half. It’s arguably her best record yet.” - Billboard

“It is her most introspective and dynamic album yet, as she earnestly and playfully considers heartbreak, tenderness, and everyday anxieties.”- Rookie

“One of the most distinct indie songwriters of her generation, Kline writes with a gimlet eye for detail and a sneakily melancholy sense of humor.” - The Ringer
Bild: Kulturhaus Karlstorbahnhof

Mainstream fehl am Platz!
Wer auf der Suche nach der großen Prominenz und den üblichen Hollywood-Dramen ist, der ist hier definitiv an der falschen Adresse.
Denn alles was Mainstream ist, kann im sonst so breit gefächerten Programm des Karlstorbahnhofes vergeblich gesucht werden.

Mit einem immer neuen Angebot an Konzerten, Partys, Literatur, Kabarett, Comedy und Theater hat sich die einzigartige Location in die Herzen der Heidelberger gespielt und sich sowohl national als auch international einen Ruf als angesehene Veranstaltungs-Adresse gesichert.

Schon mehrfach wurde das Kulturzentrum Karlstorbahnhof in Heidelberg zum Gewinner des bundesweiten Spielstättenprogrammpreises gekürt. Und das, obwohl der Karlstorbahnhof erst seit 1995 geöffnet hat und damit eines der jüngsten soziokulturellen Zentren in Deutschland ist.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude beherbergt einen großen Konzertsaal, einen Theatersaal, kleinere Räume und einen Kinosaal. Hier gibt es genug Platz für kleine und große Veranstaltungen die bei einem immer bunten Publikum für Begeisterung sorgen.

Das erlesene, vielfältige Angebot macht diese Spielstätte zu etwas ganz besonderem.