Franz-Schubert-Chor - Dido und Aeneas Tickets - Hamburg, Laeiszhalle, Großer Saal

Event-Datum
Samstag, den 04. November 2017
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Johannes-Brahms-Platz,
20355 Hamburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Franz-Schubert-Chor Hamburg e.V. (Kontakt)

Rollstuhlfahrer / Schwerbehinderte (mit "B" im Ausweis) zahlen den Normalpreis, die Begleitperson hat freien Eintritt.

Kinder bis einschließlich 14 Jahren haben freien Eintritt ohne Sitzplatzanspruch!
Ticketpreise
von 13,10 EUR bis 31,80 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Franz-Schubert-Chor
Programm:
Prolog: “Come, ye Sons of Art” - Birthday Ode von Henry Purcell
„Dido und Aeneas“ - Oper in drei Akten von Henry Purcell
In englischer Sprache.

Dido liebt Aeneas. Aeneas begehrt Dido.

Eine Liebe mit Hindernissen, denn sie können nicht zueinander finden, die Götter lassen es nicht zu. Am Ende stehen Trennung und Tod. So lässt sich die dramatische Handlung rund um die karthagische Königin und den Fremden aus Troja zusammenfassen. Der berühmte englische Komponist Henry Purcell (1659-1695) setzte mit seiner ersten Oper "Dido und Aeneas" neue Maßstäbe. Sie gehört zu den wichtigsten musikdramatischen Werken des Barock, auf deren Grundlage sich später die englische Oper entwickelte. "Dido und Aeneas" erzählt die Geschichte der tragischen Liebe zwischen Dido, der Königin von Karthago, und Aeneas, dem trojanischen Prinzen. Beide flohen vor dem Krieg aus ihrer Heimat, beide verloren ihren ersten Lebenspartner. In Karthago begegnen sie sich auf einem königlichen Festmahl bei Hofe und verlieben sich unsterblich ineinander, ein leidenschaftliches Liebesbegehren beginnt. Was sie nicht ahnen: die Götter lenken ihr Schicksal, sogar ihre Liebe, sie stellen die Weichen für die folgenden Dramen. Schließlich siegen die Treue und die Verbundenheit zu den Göttern: Dido und Aeneas fügen sich ihrer Bestimmung, Intrigen und Leid führen schließlich in die Katastrophe.

Purcell komponierte in seiner gerade einmal einstündigen Oper „Dido and Aeneas“ ein komplexes, aber dennoch kompaktes Klangbild, ein musikalisches Kaleidoskop aus Rezitativen, Duetten, chorischen und instrumentalen Situationen. Neben den Solisten kommt dem Chor in dem Werk eine besondere Rolle zu: etwa ein Drittel der gesamten Oper besteht aus Chorsätzen. Der Franz-Schubert-Chor Hamburg unter der Leitung von Christiane Hrasky führt Henry Purcells 1689 in London uraufgeführte Barockoper mit choreographischen Elementen auf, ergänzt um Passagen aus dem Epos „Aeneis“ von Vergil. Als Prolog zur Oper dient die Birthday Ode „Come, ye Sons of Art“, die Purcell 1694 als Auftragswerk zu Ehren von Queen Mary II komponierte; sie erklingt als Festmusik zum Bankett, auf dem sich die Hauptakteure kennen und lieben lernen und von dem aus das antike Drama seinen Lauf nimmt. Es endet mit einer der berührendsten Todesszenen der Operngeschichte. Lassen Sie sich von einem Dido-und-Aeneas-Abend voller Musikalität und Emotion begeistern, wie Sie ihn garantiert noch nicht erlebt haben!

Besetzung:
Dido - Nicole Dellabona, Alt
Aeneas - Sebastian Seitz, Bariton
Belinda - Hanna Zumsande, Sopran
First Witch - Kerstin Dietl, Sopran
Sorcerer - Mirko Ludwig, Tenor

Choreographie - Antje König
Sprecher – Stephan Schad
Hannoversche Hofkapelle
Franz-Schubert-Chor Hamburg
Leitung - Christiane Hrasky


Über den Franz-Schubert-Chor Hamburg:
Hamburg lag noch in Trümmern, und die Menschen hungerten und froren, als in der Stadt Handzettel auftauchten: „Wir singen wieder!“ Verteilt hatten sie ehemalige Mitglieder eines Chores der Arbeiterbewegung, der während des Nationalsozialismus verboten worden war. 1946 gründete sich der Chor unter dem Namen Schubert-Chor neu. Heute gehört der Franz-Schubert-Chor mit über 100 aktiven Sängerinnen und Sängern zu den größten und renommiertesten Konzertchören Hamburgs. Regelmäßig ist er in der Hamburger Laeiszhalle zu Gast und bringt dort zusammen mit Orchestern und Solisten große Chorwerke auf die Bühne. Dass er auch klein und fein kann, stellt er regelmäßig mit A-cappella-Konzerten unter Beweis. Seit 2009 wird der Franz-Schubert-Chor von Christiane Hrasky geleitet. In 2016 feierte der Franz-Schubert-Chor sein 70-jähriges Jubiläum mit einem großen Festkonzert in der Hamburger Laeiszhalle. Weitere Infos auf www.franz-schubert-chor.de
Bild: Laeiszhalle Hamburg

Hamburgs traditionsreiches Konzerthaus ist seit über 100 Jahren die Keimzelle der klassischen Musik in Hamburg – städtische Orchester, renommierte private Veranstalter, Weltstars und die reiche Chorlandschaft der Stadt feiern hier Höhepunkte ihres Schaffens. Große Dirigenten loben die hervorragende Akustik, Pop- und Jazzstars lassen die ehrwürdige Dame erbeben und die Elbphilharmonie Konzerte, das hauseigene Programm von Laeiszhallen und Elbphilharmonie Generalintendant Christoph Lieben-Seutter, runden mit Klassik, Jazz und Weltmusik das hochkarätige Angebot ab. So bietet der Konzertkalender heute schon einen Vorgeschmack auf Hamburgs vielfältige musikalische Zukunft in zwei Konzerthäusern.

Der Große Saal der Laeiszhalle mit seiner einzigartigen Glasdecke fasst über 2.000 Besucher, der Kleine Saal bietet mehr als 600 Gästen Platz, das Studio E hat 160 Plätze. In der Pause und nach dem Konzert können Sie sich im festlichen Brahms-Foyer oder im neu eingerichteten Erfrischungsraum bei einem guten Glas Wein und kleinen Speisen über das Gehörte austauschen. Hier finden Sie alle Informationen zur Vermietung der Säle und des Brahms-Foyers, zum gastronomischen Angebot sowie selbstverständlich den Konzertkalender und Informationen zur Anreise.

(Text&Foto: elbphilharmonie.de/laeiszhalle.de)

Laeiszhalle, Großer Saal, Hamburg