Bild: Frau Luna - Theater Krefeld Mönchengladbach
Frau Luna Tickets jetzt im Vorverkauf sichern. Karten für Frau Luna live im Rahmen der Spielzeit 2016/2017 des Theater Krefeld Mönchengladbach.
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Information zur Veranstaltung

Operette in zwei Akten „Träum’ ich, oder wach’ ich“, durchfährt es den Berliner Mechaniker Fritz Steppke, als er mit seinem selbst entwickelten Steppke-Gefährt in Richtung Mond entschwebt. Mit von der Mondpartie sind seine beiden Freunde Lämmermeier und Pannecke sowie Steppkes Vermieterin Frau Pusebach, die ihrer Monatsmiete und Pannecke auf den Fersen ist. Auf dem Mond geht es lustig zu. Planeten und Götter feiern, was das Himmelszeug hält: Der mondäne Haushofmeister Theophil erschrickt, als er in Frau Pusebach eines seiner amourösen Erd-Abenteuer wiedererkennt. Prinz Sternschnuppe liebt Frau Luna. Diese hat jedoch nur Augen für den jungen Steppke, der wiederum seine Verlobte Marie, Frau Pusebachs Nichte, vermisst. Sternschnuppe ist gewieft genug, eiligst Marie von der Erde einfliegen zu lassen, damit die Bahn zu Frau Luna für ihn wieder frei ist. Schließlich lösen sich alle Verwicklungen zum Guten, und die Erdenbürger kehren in ihre Berliner Heimat zurück. Natürlich nicht sang- und klanglos.
 
Am 2. Mai 1899 kam Paul Linckes ‚burlesk-fantastische Ausstattungsoperette’ Frau Luna im Berliner Apollo-Theater zur Uraufführung und gilt heute als eine der ersten Berliner Operetten. Im Gegensatz zur Wiener Operette, die häufig in die Nähe der Oper rückt, ist ihr Berliner Pendant verwandt mit der Revue und setzt einerseits auf Rhythmen der Militärmusik, andererseits auf mo-derne Tanzrhythmen aus den USA. Die stilechte Figurenriege an Berliner Originalen sowie der schlagfertige Wortwitz des Textdichters Heinz Bolten-Baeckers bieten einen üppigen Fundus für skurrile Situationskomik und schnel-le Wendungen, – die Garanten für einen unterhaltsamen Operettenabend! Nicht zu vergessen Paul Linckes Musik: Der zum berühmten Schlager avancierte Marsch Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft und Ohrwürmer wie Schlösser, die im Monde liegen oder auch Oh Theophil lassen den schwungvollen Klang der Berliner Jahrhundertwende wieder auferstehen.