Fruits of Labor - Berlin Art Week Special Tickets - Berlin, HAU1

Event-Datum
Samstag, den 16. September 2017
Beginn: 21:00 Uhr
Event-Ort
Stresemannstraße 29,
10963 Berlin
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Hebbel am Ufer (Kontakt)

- Ermäßigte Karten gelten für Schüler*innen, Studierende, Jugendliche im Freiwilligendienst, Sozialhilfe- oder Arbeitslosengeld-Empfänger*innen, Inhaber*innen eines Schwerbehindertenausweises, Grundwehrdienstleistende, Auszubildende sowie Empfänger*innen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und sind nur mit einem Nachweis gültig. Bitte halten Sie diesen am Einlass bereit.
- Karten mit Tanzcard-Ermäßigung gelten nur in Verbindung mit einer gültigen Tanzcard.

- Discount tickets are available for students, young people doing voluntary civil or military service, welfare recipients,...(Mehr Info)
Ticketpreise
von 13,20 EUR bis 16,50 EUR und Ermäßigungen
Weitersagen und mit Freunden teilen

Fruits of Labor - Berlin Art Week Special

Bild: Fruits of Labor - Berlin Art Week Special
Miet Warlop verzaubert ihr Publikum in ihren Performances mit lebendigen Skulpturen und animierten Objekten. Die Materialität der Dinge spielt auf der Bühne die Hauptrolle, laufend entladen sich chemische Reaktionen. Zuletzt präsentierte das HAU Hebbel am Ufer 2015 ihre Performance “Dragging the Bone”, in der die Künstlerin ihren Körper ganz in Gips tauchte. Während sie hierfür auf die Ästhetik von Kunstausstellungen zurückgriff, stellt “Fruits of Labor” eine Mischung aus Performance, Konzert und bildender Kunst dar, eine Revue aus Songs und Tänzen rund um einen sich ständig wandelnden, grotesk überdimensionierten weißen Kubus. “Versuchen wir, die Grenzen einzureißen und die Sprache hinter uns zu lassen. / Gibt es eine andere Alternative zur schmucklosen Realität als der Griff nach der Seele der Dinge?”, fragt sich Miet Warlop. Am Beginn der Inszenierung wird das Publikum in eine fließende Bewegung aus Licht, Farben, Klängen und Emotionen getaucht, irgendwann ist der ganze Raum ein Instrument. Diese psychoaktive Parade der Objekte ist bei aller Verrücktheit auch die künstlerische Reaktion auf eine aus den Fugen geratene Welt. Eine Reaktion, die sich funkelnd-chaotisch gegen Kontrolle und Restriktionen stellt.

Miet Warlop enchants the audience in her performances with living sculptures, animated objects and chemical reactions that continuously erupt. HAU recently presented “Dragging the Bone” (2015), in which the artist immersed her entire body in plaster. While refering to the aesthetics of art exhibitions, “Fruits of Labor” represents a mixture of performance, concert and visual art, a revue of songs and dances around a constantly transforming, awkwardly oversized white cube. “Let’s try to go beyond, leaning over the balcony of language. / What else can be an alternative to plain reality than trying to grasp the soul of things?” Miet Warlop questions. The audience is plunged into a glowing movement of light, colours, sounds, emotions, at some point the whole space becomes an instrument. For all its lunacy, this psychoactive parade of objects is also an artistic reaction to a world that is falling apart. A reaction that positions its own glittering chaos against control and

HAU1, Berlin