FÜR IHRE SICHERHEIT
Zu Ihrer Sicherheit und der weiteren Eindämmung des Coronavirus finden alle Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften statt: Die jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter tragen Sorge, dass die Hygienemaßnahmen stets überwacht und eingehalten werden.
Bild: Furor - Theaterhaus StuttgartBild: Furor - Theaterhaus Stuttgart
Karten für Furor jetzt im Vorverkauf sichern und das Theaterstück im Rahmen der Spielzeit 2021 des Theaterhaus Stuttgart erleben. weitere Infos

Information zur Veranstaltung

von Lutz Hübner und Sarah Nemitz


Eine Eskalation mit Ansage. Nachdem ihm ein junger Mann im Drogenrausch vor das Auto gelaufen ist, bemüht sich Ministerialdirigent Heiko Brauchbach, gleichzeitig OB-Kandidat, Vertrauen zur Familie des Unfallopfers aufzubauen. Er sucht das Gespräch, signalisiert Entgegenkommen, investiert Zeit und Mühe, um eine Lösung für den Schwerverletzten zu finden. Doch obwohl das Treffen zwischen dem OB-Kandidaten und der Mutter von Enno Siebold anfänglich in geregelten Bahnen verläuft, eskaliert die Begegnung der verschiedenen Welten, als der wütende Neffe Jerome das Büro seiner Tante betritt. Ist die Motivation des Politikers wirklich ehrlich, oder geht es ihm nur darum, in der Öffentlichkeit ein gutes Bild zu machen? Und steckt nicht doch mehr hinter seiner angeblichen Hilfsbereitschaft?

Das Misstrauen gegenüber Politikern sitzt tief. Genau zu dieser Problematik entfacht das Stück von Lutz Hübner und Sarah Nemitz eine schon lange ausstehende Debatte: Woher kommt der Verdacht gegen die Herrschenden? Was haben das Internet und die sozialen Netzwerke damit zu tun? Wie kann auf einer solch fragilen Grundlage überhaupt Demokratie funktionieren und was muss passieren, damit die Zivilgesellschaft gesundet? 

„Furor“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz ist das Stück der Stunde, weil es wichtige Fragen zur richtigen Zeit stellt.
Lutz Hübner zählt zu den meistgespielten Gegenwartsdramatikern auf deutschen Bühnen. Mit seinem Stück „Frau Müller muss weg“ fühlt er einem auf Leistung getrimmten Schulsystem auf den Zahn und begeistert seit 2012 auch das Publikum des Theaterhaus Stuttgart. 

Es spielen: Katja Schmidt-Oehm, Yavuz Köroglu und Stephan Moos | Regie: Werner Schretzmeier | Bühnenbild und Kostüme: Gudrun Schretzmeier | Dramaturgie: Thomas Richhardt | Regieassistenz: Brigitte Luik | Aufführungsrechte: Hartmann & Stauffacher, Verlag für Bühne, Film, Funk und Fernsehen