FÜR IHRE SICHERHEIT
Zu Ihrer Sicherheit und der weiteren Eindämmung des Coronavirus finden alle Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften statt: Die jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter tragen Sorge, dass die Hygienemaßnahmen stets überwacht und eingehalten werden.

Fußnoten sind keine Reflexzonen Tickets - Riegel am Kaiserstuhl, Theater Kumedi

Event-Datum
Samstag, den 19. März 2022
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Römerstraße 2,
79359 Riegel am Kaiserstuhl
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Theater-und Kulturverein KUMEDI Riegel e.V. (Kontakt)

Ermäßigter Eintritt: für Schüler, Studenten u. Behinderte (Rollstuhlfahrer u. Schwerbehinderte mit Ausweis), Rollstuhlfahrer bitte Randplätze am Gang wählen + telefonische Anmeldung wünschenswert (07642 931024), Kinder unter 6 Jahren erhalten keinen Eintritt
Ticketpreise
ab 21,00 EUR und Ermäßigungen *
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Bild: Anne Folger
Manche Anmerkungen findet man nicht im Text. Den kleingedruckten Stachel hinter dem Kompliment, die euphorische Schlagzeile mit ironischem Beigeschmack. Annes Blickwinkel sind eigenwillig und kommen leichtfüßig, aber tiefgründig daher. Mit Wortwitz und Ironie singt sie im Rosamunde-Pilcher-Stil gegen Großkonzerne, über das Glück zu fliegen, wenn die Beine fest auf dem Boden stehen, parodiert anschaulich Beethovens Götterfunken unter Lockdown- und Weingeist-Bedingungen, lässt Doremi, die Influencerin ihres Debüt-Programmes "Selbstläufer", im neuen Tutorial erklären, welche Intervalle zum Fasten geeignet sind und warum der Tritonus keine Nuss ist. Dabei beeindruckt sie mit ihrem musikalischen Können. Wenn "Paint it Black" der Rolling Stones nach Schostakowitsch und Brahms klingt oder beim "Fliegenden Robert“ die Läufe über die Tastatur jagen, holt sie ihr Konzertexamen aus der Tasche und sorgt  beim Kleinkunstpublikum für Verblüffung. Denn: Frau Folger übte viel Klavier! Im Beethovenhaus Schloß Belvedere Weimar, unterer Korridor, zweite Tür links; in verrauchten DDR-Clubdiskotheken; in Goethes Wohnhaus unter dem Italien-Portrait oder im ehemaligen Volkspolizeikrankenhaus mit Folterkeller. Hier erwartet Sie ein Abend mit Geschichten, wunderschön arrangierten Liedern und einer Menge Humor. Die Presse schreibt dann: "Unverwechselbar und mitreißend", "Mit Zeitgeist und entlarvendem Appeal", "Publikum lachte Tränen". Das würde die Künstlerin so über sich selbst nicht schreiben, aber sie findet es auch sehr gut.