Bild: Gauthier Dance - Infinity
Gauthier Dance - Infinity Tickets jetzt im Vorverkauf sichern. Karten für Gauthier Dance - Infinity live im Rahmen der Spielzeit 2016 des Theater Stuttgart.
weitere Infos

Information zur Veranstaltung

Im Zeichen der Acht: In der achten Saison der Theaterhaus-Company präsentiert Eric Gauthier erstmals einen gemischten Abend mit sage und schreibe acht Stücken, davon drei Uraufführungen. Daher auch der Titel – inspiriert durch die liegende Acht als Symbol der Unendlichkeit. So wie Gauthiers kommendes Festival COLOURS die vielen Schattierungen des zeitgenössischen Tanzes präsentiert, steht Infinity für das Unbegrenzte, die zahllosen Spielarten von Tanz. Das neue Programm will das Publikum mitnehmen – in die wunderbaren Weiten des Tanz-Universums. Ähnlich wie bei Future 6 enthält das Line-up wieder ausgesprochen klangvolle Namen. Vertreten sind diesmal sämtliche Künstlergenerationen. Entsprechend heben sich die einzelnen Stücke stark voneinander ab, stilistisch ebenso wie durch die Besetzungen.
 
Der Schwede Johan Inger, einer der derzeit angesagtesten Choreographen, hat sich vor allem mit seinen Arbeiten für das Nederlands Dans Theater und das Cullberg Ballett einen Namen gemacht. Anfangs war in seinen stillen, eindringlichen Arbeiten noch der Einfluss von Jiří Kylián zu spüren, mittlerweile hat er seine eigene unverwechselbare Stimme gefunden. Sein neuer Pas de deux, kreiert für die Gauthier Dance-First Artists Anna Süheyla Harms und Florian Lochner, erkundet ebenso intensiv wie schonungslos die verschiedenen Phase einer Liebe.
 
Mit Mitte Dreißig hat die Niederländerin schon so viel erreicht wie andere am Ende ihrer Karriere: Nanine Linning, Tanz-Chefin in Heidelberg und choreographischer Shooting Star nicht nur der deutschen Tanzszene, steuert eine aufwühlende Uraufführung für Infinity bei, mit starken Bildern und mythologischen Bezügen. Zu den metaphysischen Klängen von Arvo Pärts 4. Sinfonie bezieht sie ihre Inspiration aus Hesiods Theogonie und Goyas wohl finsterstem Bild der legendären Serie Schwarze Gemälde: Saturn verschlingt eines seiner Kinder.
 
Bei der Ausgabe 2014 des Internationalen Choreographen-Wettbewerbs der Ballettgesellschaft Hannover hatte Gauthier Dance zum ersten Mal einen Produktionspreis ausgelobt. Der Gewinner Po-Cheng Tsai aus Taiwan, der übrigens auch noch den Publikumspreis abräumte, darf nun sein Siegerstück in Stuttgart zeigen. Floating Flowers ist asiatische Poesie pur. Exquisit, sensibel, mit fließenden Bewegungen – und so voller Überraschungen wie die Reise des Lebens selbst.