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Zu Ihrer Sicherheit und der weiteren Eindämmung des Coronavirus finden alle Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften statt: Die jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter tragen Sorge, dass die Hygienemaßnahmen stets überwacht und eingehalten werden.

Gehen oder der zweite April Tickets - Nagold, Stadthalle

Event-Datum
Samstag, den 19. März 2022
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Burgstraße 18,
72202 Nagold
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Stadtverwaltung Nagold (Kontakt)

Ermäßigungen für Schüler/innen, Auszubildende, Studierende, Bundesfreiwilligendienstleistende und Nagoldpass-Inhaber/innen.
Schülergruppen- und Familienkarten erhältlich über den Veranstalter und das Rathaus-Café Nagold.
Ticketpreise
von 16,00 EUR bis 20,00 EUR und Ermäßigungen *
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Bild: Gehen oder der zweite April - Württembergische Landesbühne Esslingen
Es ist ein stürmischer Abend, als Lore und Arno ihre Kinder Jan, Anna und Jule zu sich nach Hause bestellen, um ihnen einen wichtigen Entschluss mitzuteilen: Sie wollen nach fünfzig Ehejahren gemeinsam und „in Wurde“ aus dem Leben scheiden. Doch der Abend verlauft anders als geplant: Jan hat eine dringende Videokonferenz, Jule ihren altersschwachen Kater dabei, und Anna bringt zu allem Überfluss noch ihre kleine Tochter mit – trotz vereinbarter „Erwachsenenzusammenkunft“.

Bevor das Paar sein sorgfältig geplantes Vorhaben verkünden kann, entwickelt das Familientreffen eine Eigendynamik, die alte Geheimnisse, Missverständnisse und scheinbar längst vergessene Kränkungen zum Vorschein bringt. Von Minute zu Minute wachst Lores Anspannung. Werden ihre Kinder Verständnis zeigen? Was, wenn sie ihren Entschluss nicht verstehen? Arno ist sich sicher: „Wir sind eine solide Familie. Das Fundament steht.“ Noch. Denn der aufziehende Sturm droht das sichere Familiengebäude zum Einsturz zu bringen.

Der Autor Jean-Michel Räber trifft mit seinem Stück „Gehen oder Der zweite April“ einen schmerzhaften Nerv. Welchen Umgang findet man mit dem eigenen Älterwerden? Wie reagiert man auf den Wunsch seiner Eltern zu sterben? Und wo verläuft die Grenze zwischen Selbstbestimmung und Gewalt an sich selbst? Mit viel Feingefühl und Humor zeichnet Räber das Porträt einer Familie, die mit einem Schlag auf fundamentale Fragen zurückgeworfen wird.

Regie: Hans-Ulrich Becker
Bühne und Kostüme: Stefanie Seitz