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Information zur Veranstaltung

Nach dem Rilkeprogramm im Jahr 2017 widmen sich Gerd Heinz und Lucas Fels nun dem Erinnerungsbuch von Stefan Zweig. Ein Vermächtnis als Utopie. Die Aktualität dieses berührenden Buches liegt in der dort erzählten Sehnsucht nach einem geeinten Europa, das in der Gegenwart wieder von vielen in Frage gestellt wird und sich in der Krise befindet. „Allen Euroskeptikern sei die ‚Welt von gestern‘ zur Lektüre empfohlen“ – schrieb Sandra Kegel in der FAZ, denn in seinem letzten, posthum erschienenen Buch formuliert Zweig, was er der Welt von morgen an Gedanken hinterlassen wollte. Die durch die Barbarei zweier Weltkriege untergegangene Welt wird auch musikalisch zu hören sein – Komponisten wie Strauss, von Zemlinsky, von Webern, Saint-Saëns und Fauré werden die Texte ergänzen, verdichten, unterbrechen oder untermalen. Mit dabei sind der Pianist Axel Gremmelspacher und die Bühnenbildnerin Lilot Hegi, die das Vorhaben mit ihrer malerischen Raumphantasie unterstützen wird.