Gerhard de Haan: Als aus Sibyllen und Propheten Akademiker wurden Tickets - Münster, LWL Museum für Kunst und Kultur

Event-Datum
Mittwoch, den 06. Dezember 2017
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Domplatz 10,
48143 Münster
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: GWK e.V. (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind:

GWK-Mitglieder, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Arbeitslose, Sozialdienstleistende.

Rollstuhlfahrer melden sich bitte direkt bei der GWK an. Tel: 0251-5913041 oder Sabrina.dettmar@lwl.org.

Die Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass vorzuzeigen.
Ticketpreise
ab 0,00 EUR
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Bild: Sibyllen und Propheten - Triggerpunkte tom Ring
Gerhard de Haan:
Als aus Sibyllen und Propheten Akademiker wurden - Zur Geschichte der Zukunftsforschung

Die moderne universitäre Zukunftsforschung analysiert inter- und transdisziplinär aktuelle Zukunftsbilder und macht sie sichtbar und diskussionswürdig. Als transformative Wissenschaft setzt sie dabei auf die Entwicklung von Handlungswissen, um Akteure unterschiedlicher Einsatzfelder und die Gesellschaft als Ganzes zu befähigen, verantwortliche Entscheidungen in der Gegenwart zu treffen. In einer tour d’horizon skizziert Gerhard de Haan die große Vorgeschichte dieser Disziplin mit ihren kultur- und ideengeschichtlichen Traditionen. Er berücksichtigt dabei die wesentlichen Impulse der Moderne, etwa aus dem militärischen Kontext und der Spieltheorie, spricht den in den letzten Jahrzehnten gestiegenen Bedarf an Orientierungswissen als Kontext an und macht mit den praktischen Handlungsfeldern der Zukunftsforschung vertraut.


Gerhard de Haan ist Professor für Zukunfts- und Bildungsforschung und Leiter des Instituts Futur für erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin. Die Forschungsinteressen des studierten Pädagogen, Psychologen und Soziologen zielen auf die Wissensgesellschaft, auf Innovationsforschung und nachhaltige Entwicklung. Daneben ist er als Berater und Gutachter für internationale wissenschaftliche und politische Institutionen tätig.


Bildnachweis: Gerhard de Haan (c) Privat

LWL Museum für Kunst und Kultur, Münster