Bild: Geschwister Well - Bayerisches Musikkabarett
Geschwister Well Tickets jetzt im Vorverkauf sichern. Karten für Geschwister Well im Rahmen der Programme 2015/2016.

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Information zur Veranstaltung

Geschwister Well und Gerhard Polt:
Gerhard Polt mit den Wellbrüdern ist eine Symphonie des Froh-, Hinter-, Stumpf- und Widersinns, ein Blick in die Abgründe des Alltags, der Politik und der Welt überhaupt, nicht nur derjenigen in weißblau. Da wird in einem Tempo über bayerische Selbstzufriedenheit, Doppelmoral und Polit-Filz hergezogen, dass man beinahe vergessen könnte, wie stark wir selber mitgemeint sind. Ein Abend mit Polt, dem grantigen Moralisten, und mit den Wellbrüdern, den musikalischen Ironikern, wird stets zu einem Abend der Läuterung, zu einem kabarettistischen Hochamt. Es gibt kaum einen zweiten deutschen Kabarettisten, der es mit so leichter Hand schafft, eine dem realen Leben abgeguckte Bühnenfigur zur Demaskierung bürgerlicher Pseudo-Idylle einzusetzen.

Fein sein beinander bleibn:
Sie standen noch nie zusammen in einem Programm auf der Bühne – außer in ihrer Kindheit.

Diese verbrachten die Geschwister Well in ihrer 17-köpfigen Familie quasi in einem Dauer-Hauskonzert, unterbrochen von Auftritten z.B. beim Sparkassendirektor aus dem Nachbardorf oder zu weihnachtlichen, österlichen, sonstigen feierlichen und manchmal mehr oder weniger grausigen Anlässen.

Sechs der 15 Geschwister aus der Großfamilie Well, Stofferl und Michael von der Biermösl Blosn, die Wellküren Burgi und Bärbi, Moni sowie Karli erzählen in ihrem Geschwister Well Programm „FEIN SEIN, BEINANDER BLEIBN!“ aus ihrer Familiengeschichte, in ihrer eigenen, unverwechselbaren Art.

Man könnte es auch eine „Familienaufstellung auf volksmusikalischer Basis“ nennen. Fehlte beispielsweise für eine Besetzung eine Trompete, überlegte man, wer dafür in Frage käme. Zur Not erweiterte man den Kreis um ein neues Familienmitglied. Gespielt wird Harfe und Zither, Hackbrett und Dudelsack,
Nonnentrompete, Akkordeon, Alphorn, Trompete, Horn, Klarinette, Saxophon, Maultrommel, Flöte, Okarina, Schlagzeug, Geige, Kontrabass, diverse Tuben und Brummtöpfe… alles Instrumente, die von den Mitgliedern der Familie im
Laufe ihrer Kindheit erlernt wurden, um sich im Großfamilienverbund als
Individuum Gehör zu verschaffen, sich zugleich zu integrieren und auch abzugrenzen.

Es wird gesungen und gespielt, gedichtet und gereimt, gejodelt und geplattelt, gestritten und wieder versöhnt.

Für die Regie haben sich die Geschwister Well, kurz vor ihrem 50-jährigen Bühnenjubiläum, mit Franz Wittenbrink zusammengetan, der selbst aus einer 13-Kinder-Familie stammt und mit seiner Regensburger- Domspatzen-Vergangenheit reichlich Hausmusikerfahrung mitbringt.

Fein sein, beinander bleibn!
Fein sein, beinander bleibn!
Mogs regnen oder windn
oder obaschneibn…
Fein sein, beinander bleibn!