FÜR IHRE SICHERHEIT
Zu Ihrer Sicherheit und der weiteren Eindämmung des Coronavirus finden alle Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften statt: Die jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter tragen Sorge, dass die Hygienemaßnahmen stets überwacht und eingehalten werden.

Geteiltes Gut - Transkulturelle Gesellschaften als gelebte Normalität Tickets - Berlin, Urania - Kleist-Saal

Event-Datum
Donnerstag, den 18. November 2021
Beginn: 17:30 Uhr
Event-Ort
An der Urania 17,
10787 Berlin
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Urania Berlin e.V. (Kontakt)

Ermäßigte Eintrittspreise: Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte (Karten für die Begleitpersonen erhalten Sie nur in der Urania), Schüler, Studenten, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sowie Mitglieder kultureller und anderer Organisationen mit denen eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde.
Bitte halten Sie den entsprechenden Nachweis am Einlass bereit.
Urania-Mitglieder geben ihre Mitgliedsnummer in dem Feld "Aktionscode" ein und erhalten dann ihre ermäßigten Tickets zum Mitgliedspreis.
Ticketpreise
ab 0,00 EUR *
Weitersagen und mit Freunden teilen

Geteiltes Gut - Transkulturelle Gesellschaften als gelebte Normalität

Bild: Geteiltes Gut - Transkulturelle Gesellschaften als gelebte Normalität
Auch im Livestream

Globale Migration ist zum großen Thema unserer Zeit geworden: Bis 2040 rechnet man mit mehr als einer Million Migrant:innen weltweit. Migration gibt es allerdings schon seit Beginn der Menschheitsgeschichte, das kann man heute durch genetische Untersuchungen bis ins Detail nachweisen. Kulturen waren demnach niemals so eigenständig und voneinander getrennt, wie die Nationalfiktion des 19. und 20. Jahrhunderts es glauben machen wollte. Die Gründe, das Geburtsland zu verlassen, sind dabei sehr unterschiedlich. Sie reichen von erhofften besseren Siedlungsbedingungen oder Verdienstmöglichkeiten über Flucht vor Naturkatastrophen bis hin zur Suche nach Sicherheit vor Kriegen oder religiöser, rassistischer oder politischer Verfolgung.

Der Philosoph Wolfgang Welsch führte zu Beginn der 1990er Jahre den Begriff der Transkulturalität ein, um darauf hinzuweisen, wie fließend und beweglich unsere Zivilisation ist. Gerade durch die ständigen Migrationsbewegungen vermischen sich die unterschiedlichsten Kulturen miteinander und können deshalb nicht voneinander losgelöst betrachtet werden. Welsch versteht unter einer transkulturellen Gesellschaft eine letztlich homogene Gemeinschaft von Menschen unterschiedlicher Erfahrungen und Herkünfte. Je mehr unterschiedliche Elemente die kulturelle Identität eines einzelnen Menschen formen, umso größer wird die Chance für Gemeinsamkeiten mit anderen. In seinem Vortrag in der Urania zeigt uns Wolfgang Welsch damit, wie unsere innere Transkulturalität uns dabei helfen kann, zueinander zu finden.

Prof. Dr. Wolfgang Welsch ist emeritierter Professor der Philosophie.

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich.

Auch im Livestream

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung
Bild: Urania Berlin

Wissenschaftliche Bildung für alle Bürger zu vermitteln, ist die demokratische Aufgabe, der sich die Urania als Verein mit über 1.800 Mitgliedern verpflichtet hat. Als interdisziplinäre Plattform präsentiert die Urania aktuelle Ergebnisse aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft einer breiten Öffentlichkeit und bietet Raum für Auseinandersetzung und Diskussion. Als Lern- und Bildungsort steht die Urania allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Besuchern Berlins offen.
 
Die Urania bietet neueste Erkenntnisse aus allen Wissensgebieten und ein vielfältiges Kulturangebot. Vorträge zu aktuellen Fragen der Natur- und Geisteswissenschaften, zu Medizin und Gesundheit sowie über andere Länder und Kulturen gehören ebenso zum Programm wie Podiumsdiskussionen, Filme, Führungen, Seminare oder künstlerische Darbietungen. Als größtes Programmkino Berlins bietet die Urania eine vielfältige Filmauswahl. Rund 1.800 Vereinsmitglieder und über 80 Kooperationspartner unterstützen das ohne staatliche Förderung finanzierte Programm. (Bild & Text: Urania.de)