Bild: Gift. Eine Ehegeschichte - Theater Poetenpack
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Information zur Veranstaltung

von Lot Vekemans
Veranstalter: Kulturverein Bad Bevensen

„Mit ihrem wunderbaren Dialog über zwei Menschen, die erst ein Kind verloren haben, dann sich selbst und dann einander, trifft Vekemans direkt ins Herz“, heißt es in der Jurybegründung für den renommierten Taalunie Toneelschrijfprijs, den die Autorin 2010 für Gift erhielt. Dieser Preis wird in den Niederlanden jährlich für das beste aufgeführte Stück der vorhergehenden Spielzeit vergeben. Uraufgeführt wurde es 2009 in Gent und seither an vielen deutschen Bühnen gespielt. Die erste Inszenierung im Land Brandenburg hat das Theater Poetenpack im Oktober 2017 zur Premiere gebracht.

Inhalt: Nach mehr als zehn Jahren kommen ein Mann und eine Frau zusammen, auf dem Friedhof, wo ihr Kind begraben ist. Beide haben verschiedene Wege eingeschlagen mit dem Tod des Kindes umzugehen. Er ist nach Frankreich gegangen, hat versucht, ein neues Leben zu beginnen, wird bald ein neues Kind haben. Sie ist zurückgeblieben in dem gemeinsamen Haus, fühlt sich einsam in ihrer Trauer und kann den Gedanken an Veränderung nicht ertragen. Der Grund ihres Treffens ist ein Brief, in dem die Umbettung des Kindes angekündigt wird, nachdem man auf dem Friedhof Gift im Boden gefunden hat. Aber warum lässt sich die ganze Zeit niemand von der Friedhofsverwaltung sehen? Das Elternpaar begegnet sich unsicher, versucht eine Annäherung. Doch der Schmerz hat eine nur schwer überbrückbare Kluft gerissen...

Gift ist ein grandioses Spiel um Liebe und Schmerz, eine tastende Suchbewegung zweier Menschen nach der Möglichkeit, die Vergangenheit zu akzeptieren, in gemeinsamer Erinnerung Ruhe zu finden und Vertrautes wieder zuzulassen. Dabei lässt das Stück selbst in der tiefsten Tragik des Lebens auch komische Momente aufblitzen.

Besetzung:
Sie – Simone Kabst
Er – Andreas Hueck
Regie – Michael Neuwirth
Ausstattung – Janet Kirsten