Bild: Gioachino Rossini - petite messe solennelle - Prot. Gedächtniskirchengemeinde SpeyerBild: Gioachino Rossini - petite messe solennelle - Prot. Gedächtniskirchengemeinde Speyer
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Information zur Veranstaltung

Die Petite Messe solennelle ist eine Messvertonung von Gioachino Rossini. Sie gilt als das bedeutendste Werk der letzten Arbeitsphase Rossinis und als eine seiner wichtigsten geistlichen Kompositionen. Die Petite Messe solennelle entstand im Jahr 1863, es handelt sich um eine Auftragskomposition. Die Uraufführung fand am 14. März 1864 zur Einweihung einer Privatkapelle in Paris statt. Die Messe steht ihren äußeren Ausmaßen und auch dem Namen nach in der Tradition der Missa solemnis, wurde aber dennoch vom Komponisten ironisch mit dem Attribut petite („klein“) bedacht. Rossini schreibt dazu in einer ironischen Widmung an den „lieben Gott“: „hier ist sie, die arme kleine Messe. Ist es wirklich heilige Musik (musique sacrée) oder doch vermaledeite Musik (sacrée musique)? Ich bin für die Opera buffa geboren. Du weißt es wohl! Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.“