Bild: Goethes Klee

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Information zur Veranstaltung

Johann Wolfgang von Goethe und Paul Klee haben in Anhalt-Dessau ihre Spuren hinterlassen – der Dichter im 18. Jahrhundert als Bewunderer des Gartenreichs von Fürst Leopold III. Friedrich Franz, der Maler fast 200 Jahre später als Meister am Bauhaus. Dass sie auch darüber hinaus gemeinsame Interessen teilten, zeigt die theatrale Lustbarkeit im Georgengarten. Der berühmte Landschaftsgarten mit seinen Kleinarchitekturen, Skulpturen und verschlungenen Wegen lädt nicht nur ein, die Gartenkunst zu bewundern, sondern auch das Wachsen und Vergehen der Natur zu begreifen sowie unseren kulturellen Wurzeln nachzuspüren. Auf dem „Weg als Ziel“ erleben die Zuschauer bei einem Spaziergang im Park Szenen mit Schauspielern, treffen auf Musiker, lauschen einer Sopranistin und werden vielfältig überrascht. Originaltexte von Goethe und Klee zeigen Parallelen der Fühlens und Denkens beider Künstler: Es geht um Engel und Farben, um Reisen und Musik … und um die Verzauberung der Natur durch die Kunst.
 
Die theatrale Lustbarkeit unter der Regie von Silke Wallstein ist eine Theaterproduktion von Theater Provinz Kosmos e.V. in Kooperation mit der Stiftung Bauhaus Dessau und dem Anhaltischen Theater Dessau und beginnt am Meisterhaus Klee/Kandinsky.