Götzendämmerung. Post-fuck-tische Ergüsse zum Zeitgeschehen - Premiere Tickets - Tübingen, Zimmertheater Tübingen - Gewölbe

Event-Datum
Samstag, den 27. April 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Bursagasse 16,
72070 Tübingen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Zimmertheater Tübingen GmbH (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind:
Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Azubis und Arbeitslose, Inhaber der Kreisbonuscard.
Behinderte Personen mit B im Ausweis erhalten eine ermäßigte Karte. Die Begleitperson erhält eine Freikarte.
Zu unserem großen Bedauern ist das Zimmertheater nicht barrierefrei zugänglich. Bei Fragen hierzu wendet Euch telefonisch unter 07071 92730 oder per Email an anmeldung@zimmertheater-tuebingen.de direkt an uns.
Ticketpreise
ab 19,80 EUR und Ermäßigungen
Weitersagen und mit Freunden teilen
Bild: Götzendämmerung - Zimmertheater Tübingen
Götzendämmerung. Post-fuck-tische Ergüsse zum Zeitgeschehen

Politisches Theater - darf das wahr sein? Das Ensemble des ITZ im Zimmertheater wagt sich an ein richtig heißes Eisen. Wo liegt die Wahrheit in postfaktischen Zeiten? Erscheint sie auf der Bühne, in der Kunst? Regie führt Intendant und Autor Peer Ripberger, der sich in dieser Performance gemeinsam mit seinem Ensemble die Grenzen der Bühne vornimmt. Dazu bietet Ausstatterin Raissa Kankelfitz Kostüme und Bühnenbild mit reichlich Bühnenzauber, und durch die Kompositionen und Sounds von Max Kupi und Ariel William Orah klingt (nur noch) von Ferne Richard Wagner durch. Was ist möglich, wahr und wirklich im Gewölbe in der Bursagasse? Die Wirklichkeit ist nicht nur was für Erwachsene. Dieses Stück schon - FSK 16.

Worum gehts?
Die Wahrheiten und Gewissheiten haben ihre Zeit hinter sich. Mit ihrem Abgang klafft eine gigantische Wunde im sozialen Gefüge. Und so fühlen sich viele Menschen als Opfer, setzen ihr Vertrauen in „allmächtige Männer“, die sich selbst wie Götter inszenieren und Besitzstandswahrung versprechen: Alte Privilegien sollen wiederhergestellt werden - um jeden Preis. In „Götzendämmerung“ kämpfen vereinzelte Individuen um einen eigenen Standpunkt und suchen vergeblich im Unzeitgemäßen nordischer Mythen, Richard Wagners und Friedrich Nietzsches nach Stützen. Sie loten aus, wann sie selbst welcher Wahrheit verpflichtet sind und versuchen den neuen Götzen auf Augenhöhe zu begegnen. Ihre Wut, ihre Verzweiflung, ihre Sehnsüchte ergießen sich in immer neuen Tiraden auf die Bühne, bilden einen vor Zynismus triefenden Boden, auf dem ihnen nicht viel mehr übrig bleibt, als ihre eigenen Körper tanzend gegen die Wirklichkeit zu stellen.

Regie Peer Ripberger Ausstattung Raissa Kankelfitz
Komposition Max Kupi, Ariel William Orah
Dramaturgie: Ben Ziegler
Regieassistenz: Hilario Carneiro