Gratwanderung hoch 24 Tickets - Osnabrück, Theater am Domhof

Event-Datum
Sonntag, den 22. September 2019
Beginn: 17:00 Uhr
Event-Ort
Domhof 10,
49074 Osnabrück
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Niedersächsische Sparkassenstiftung (Kontakt)

Ermäßigungen erhalten Auszubildende, Arbeitslose und Bundesfreiwilligendienstleistende, jeweils mit Ausweis.

Schwerbehinderte erhalten den ermäßigten Preis, die Begleitung von Behinderten mit B-Ausweis erhält eine Freikarte.

Für Inhaber der NDR Kultur-Karte gibt es eine Ermäßigung von 10% gegen Vorlage des Ausweises.

Sofern keine Freikarten gebucht werden können, bitte die Daten (Adresse, Tel., Konzertwunsch) an musiktage@gkw-fachvertrieb.de senden. Die Tickets werden direkt über den Veranstalter versandt.
Ticketpreise
von 25,00 EUR bis 45,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Niedersächsische Musiktage
Der in Hannover aufgewachsene und ausgebildete Pianist ist heute, mit 32Jahren, längst ein Weltstar. Fürwahr ein mutiger Künstler: Vermeintlich unspielbare Werke ziehen ihn magisch an. Und auch politisch pflegt Igor Levit couragiert Stellung zu beziehen. Während er sich rüstet, die 32 Beethoven-Sonaten in einigen der bedeutendsten Reihen des internationalen Musiklebens zu präsentieren, hat er sich für Osnabrück die 24 Präludien und Fugen durch alle Tonarten von Dmitri Schostakowitsch vorgenommen. Es handelt sich um einen derfesselndsten Klavierzyklen des 20. Jahrhunderts, geschrieben als Huldigung anBach zu dessen 200. Todestag im Jahr 1950. Die Musik spiegelt die zwiespältigeSituation des mit Staatspreisen dekorierten und zugleich wiederholt öffentlichgerügten Sowjet-Komponisten zwischen schierer Angst und kühnem Aufbegehrengegen den Stalinismus. Der barocken Tradition verpflichtet, bilden die Präludienund Fugen eine Art klingendes Tagebuch, in dem alle Stimmungsnuancen vonstiller Poesie über rigide Selbstdisziplin bis hin zu wilder Rebellion erlebbarwerden. Die Gesamtdauer von knapp drei Stunden inklusive Pause macht dieDarbietung zu einem unvergesslichen Exerzitium. Die Frankfurter Rundschauschrieb nach einer Aufführung im Sommer 2017: „Als Igor Levit die 24. Fugebeendete, war es eine halbe Stunde vor Mitternacht […] Und nach dieser Fugestanden sie, alle. Sie applaudierten so einer monströsen Leistung eines fundamentalen Pianisten.“