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Grete Minde

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Information zur Veranstaltung

Wir schreiben das Jahr 1617 - In Tangermünde raucht und qualmt es. Die Stadt steht in Flammen. Wie konnte das passieren?
Vier Jahre zuvor - die Halbwaise Grete Minde ist fremd in ihrer Heimatstadt, deren Bewohner sie ablehnen, weil sie anders ist, weil sie stolz wirkt, weil sie keine Demut kennt und weil sie einen falschen Glauben hat. Ihre Umwelt hält unerbittlich an ihren eigenen Wertvorstellungen fest, wo jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist und Nächstenliebe ein Fremdwort ist. Grete flieht mit dem Nachbarsjungen Valtin. Als dieser stirbt, muss sie mit dem gemeinsamen Kind den bitteren Heimweg antreten und um Hilfe und Gnade bitten. Doch die Gemeinde verweigert ihr ihr Erbe. Gretes Rache ist vernichtend: Sie legt ihre Heimatstadt in Schutt und Asche und tötet sich und ihr Kind.

Die auf historischen Ereignissen aus dem 17. Jahrhundert basierende Novelle „Grete Minde“ gehört zu den spannendsten und anrührendsten Werken Fontanes. Sie schildert eindrucksvoll, wie Ausgrenzung, Intoleranz und Dogmatismus zu einer Katastrophe führen können.

THEATER 1000 HERTZ wird die Geschichte von Grete Minde anhand der Puppenspieler erzählen, denen Grete und Valtin sich auf ihrer Flucht anschließen. Sechs eigentümliche Figuren, die aus der Zeit gefallen scheinen, spielen das Drama um die Halbwaise mit zwei Puppen als Grete und Valtin und sich selbst als die Gesellschaft von Tangermünde. Und sie bleiben nicht ungerührt vom Schicksal Gretes ...

Nach einer Novelle von Theodor Fontane (Dramatisierung: Karoline Bendig)