Bild: Grimminelle GschichtenBild: Grimminelle Gschichten
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Information zur Veranstaltung

Es war einmal...Tatort Märchenwald: Tom Bauer ist der bayerisch-grimminelle Märchenonkel

Haben Sie sich noch nie gefragt woher das Schneewittchen wirklich ihren Namen hat oder warum Hänsel und Gretel drei Tage durch den Wald irren, am Ende jedoch den Weg noch Hause ohne Probleme finden? Tom Bauer ist diesen Dingen auf den Grund gegangen und hat seine Ermittlungen auf 152 Seiten Papier gebracht. In seinem Werk „Grimminelle Gschichten“ erörtert der musikalische Märchenonkel, der nur mit Hut anzutreffen ist, den offensichtlichen Tatbestand: Schneewittchen, mit schwarze Haaren und schwarzen Lippen, bekam den Namen vom weißen Pulver, das sie in regelmäßigem Turnus vom Hofnarr bezog.

Rotkäppchen war eine einfältige Blondine, um nicht zu sagen eine „hohle Birn“ mit Walkman und Hugo Boss Kappl. Wer sonst fällt auf eine Oma im Wolfspelz herein? 
Jedoch gibt es immer noch Ungereimtheiten. Es ist schon ein „sakrisches Dusl“, dass ausgerechnet 100 Jahre nach Dornröschens Spindelstich ein Prinz am verwachsenen Königshaus einen Biselstopp einlegt und das staubige Ding dann auch noch küssen mag. 

Da ist was faul im Märchenwald und Tom Bauer, der Kommissar Schimanski unter den Mundart-Autoren, deckt auf. Dabei verwebt er gekonnt die heutige Zeit kabarettistisch mit dem Märchengrundgerüst, bespickt die Protagonisten mit modernen Attributen und entlockt dem Zuhörer Lacher, die so herzhaft sind, wie ein Bissen vom Pfefferkuchenhaus.
Am 26.04.2020 kommt Tom Bauer nun schon zum dritten Mal mit seinen „Grimminellen Gschichten“ in die Dingolfinger Stadthalle. Er wird nicht nur aus seinem Buch vorlesen, sondern auch am Klavier und mit humorvollen Erzählungen und Gedichten für einen kurzweiligen Abend garantieren. 

„Milleniummärchen“ könnte man seine Versionen der Gebrüder Grimm Märchen nennen, frisch, witzig und kritisch, in Versform, auf bayerisch und a bissl „modernisiert“. Toni Lauerer sagte über das Buch: „I hob mi köstlich amüsiert! Hut ab vor diesem Talent zu reimen und vor dieser Kreativität!“.
Mit dabei in diesem Jahr: "Dornröschen", "Rotkäppchen", "Schneewittchen"