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Großtaten des Übersetzens & Pajtim Statovci Tickets - Hamburg, Literaturhaus Hamburg

Event-Datum
Mittwoch, den 24. November 2021
Beginn: 17:15 Uhr
Event-Ort
Schwanenwik 38,
22087 Hamburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Literaturhaus Hamburg (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind neben Mitgliedern des Literaturhaus-Vereins: Schüler, Studierende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger und Arbeitssuchende sowie Inhaber der NDR Kultur-Karte.
Ticketpreise
ab 12,00 EUR und Ermäßigungen *
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Bild: Literaturhaus Hamburg - Livestreams
Im Rahmen der Nordischen Literaturtage 2021:

GROSSTATEN DES ÜBERSETZENS
Über Sigrid Undset (NO), Amalie Skram (NO) und Volter Kilpi (FI)

Neue oder erstmalige Übersetzungen von skandinavischen Klassikern sind auch am Mittwoch Thema: Die Übersetzerinnen und Übersetzer Gabriele Haefs, Christel Hildebrandt und Stefan Moster stellen einige Kostbarkeiten der Literaturgeschichte vor. Dabei können Sie mehr über ihre Arbeit an diesen Übersetzungsgroßprojekten erfahren. Gabriele Haefs übersetzt »Kristin Lavranstochter« der norwegischen Nobelpreisträgerin Sigrid Undset (1882 – 1949) vollständig neu. Der erste Band »Der Kranz« liegt bereits im Alfred Kröner Verlag vor. Vom Hauptwerk »Die Leute vom Hellemyr« der norwegisch- dänischen Autorin Amalie Skram (1846 – 1905) berichtet Christel Hildebrandt, die es mit Gabriele Haefs und Nora Pröfrock übersetzt; es erscheint 2022 im Guggolz Verlag. Stefan Moster überträgt die Trilogie von Volter Kilpi (1874 – 1939) aus dem Finnischen. Der erste Band, das Prosaepos »Im Saal von Alastalo« (mareverlag) wurde mit Prousts »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« oder Joyce’ »Ulysses« verglichen.

Vor der Veranstaltung laden wir Übersetzerinnen und Übersetzer auf einen Kaffee und zum Austausch miteinander ein. Schreiben Sie uns bei Interesse: nordische@literaturhaus-hamburg.de

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PAJTIM STATOVCI (FI)

Am Mittwochabend erzählen der Schwede Johannes Anyuru und der finnisch-kosovarische Autor Pajtim Statovci vom heutigen Wohlfahrtsstaat – fernab von verklärter Skandinavien-Idylle. Was bedeutet Schwedischsein, was bedeutet Finnischsein heute? Statovci kam als Zweijähriger mit seiner Familie aus dem Kosovo nach Finnland. Sein Roman »Grenzgänge« (Luchterhand; Übersetzung: Stefan Moster) wurde von der internationalen Kritik hochgelobt. Bujars Kindheitserinnerungen in Albanien sind geprägt von der Krankheit seines Vaters, immer durchwoben von den Volksmärchen aus dessen Erzählungen – bis Bujar sich mit seinem Freund Agim aufmacht, den beengten Verhältnissen und der familiären Gewalt in Albanien zu entkommen. Jahre später als Erwachsener mäandert er über Europas Grenzen, durch seine Hauptstädte, bewegt sich zwischen den Geschlechtern, verschiedenen sexuellen Identitäten und Zugehörigkeitszuschreibungen wie ein Gestaltenwandler. Er ersinnt immer neue Varianten seiner Vergangenheit, denn es ist vor allem eine gute Geschichte, die über seine Zukunft entscheidet.

Moderation: Stefan Moster
Deutsche Lesung: Julian Greis
Bild: Literaturhaus Hamburg

Von António Lobo Antunes bis Feridun Zaimoglu, von A. L. Kennedy bis John Banville: Seit 1989 ist die weiße Villa am Schwanenwik auf der Uhlenhorst Heimat für Nobelpreisträger und Nachwuchsautoren, für Künstler und Theaterleute, für Philosophen und Diskutierfreudige – eben für alle, denen die Literatur mehr als eine nette Freizeitbeschäftigung ist.

Doch nicht nur Autoren und Autorinnen der ganzen Welt, sondern gerade auch das Publikum liebt die gastfreundliche Atmosphäre, das anregende Klima und das anspruchsvolle literarische Programm im wunderbar restaurierten spätklassizistischen Haus an der Außenalster.